Alle Beiträge von Heike Sichting

Heißer Draht für Pilger ab Januar 2022

Hallo, liebe Pilgerinnen und Pilger!

Das Neue Jahr und damit auch die neue Pilgersaison stehen vor der Tür. Noch ist unsere Pilgerherberge coronabedingt geschlossen, aber wir haben ab dem 01.01.2022 ein extra Pilgertelefon für Euch eingerichtet:

Telefon: 0151/12032623

Hier könnt Ihr jeden Tag zwischen 13:00 und 20:00 Uhr unserem „Heißen Draht“ Eure Fragen zu unserem Pilgerquartier stellen, falls Euch die Auskunft auf unserer Homepage nicht ausreicht. Später – wenn Ihr vor unserem Pilgerquartier steht und übernachten möchtet – könnt ihr Euch über diese Nummer beim aktuellen Herbergsbetreuer melden und werdet eingelassen. Reservierungen werden nach wie vor nicht vorgenommen. Bis jetzt haben wir aber noch jeden untergebracht.

Wir grüßen Euch mit Buen camino! – hoffentlich bis bald.
Eure „Herbergseltern“ des Pilgerquartiers Rittergutskirche Kleinliebenau

Kommt alle zum Herbstputz! …

… ziemlich kurzfristig hatte der Vorstand zu dieser Aktion aufgerufen.

Schwerpunkt war die Fertigstellung des Abstellplatzes der Müllkübel. Der Zahn der Zeit hatte an der bestehenden Standfläche aus Holzbrettern ganz schön genagt. Einige Vereinsmitglieder hatten vorab diese Fläche freigelegt und seitliche Bordsteine angebracht. Der notwendige Kies lag auch schon an der Kirche.

Gleichzeitig beschäftigten sich einige Mitglieder mit herbstlichen Tätigkeiten wie Heckenschnitt, Herbstlaub und unerwünschtem Bewuchs zwischen den Steinfugen.

Es ist immer wieder erstaunlich, was 24 Hände in wenigen Stunden schaffen können. Schaut Euch die Fotos an. Der Abstellplatz bekommt eine „1+“, die Reinigungsarbeiten eine „1“ – und bei den Sträuchern ist wieder Platz für den Frühjahrsaustrieb.

Ein Ab-Grillen gehört natürlich auch zum gelungenen Abschluss eines erfolgreichen Arbeitseinsatzes.

Kupferklau – nun schon zum dritten Mal!

Was sind das nur für Leute, die an einer kleinen Kirche, betrieben von einem gemeinnützigen Verein mit seinen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern, ein kupfernes Regenfallrohr nebst daran befestigter Blitzschutzableitung aus der Wand reißen? Nur um weniges Geld fürs Altmaterial zu erhalten?

Bereits 2014 und 2018 entwendeten Metalldiebe drei kupferne Regenfallrohre und Blitzschutzableitungen an der Rittergutskirche.

Aktuell geschah dies – in der Nacht vom 27.9. zum 28.9.2021 – erneut: Es wurde nun auch das letzte der Fallrohre aus Kupfer gestohlen! Geblieben sind nur die Befestigungslöcher in der Wand.

Wir werden den Blitzschutz und das Fallrohr natürlich erneuern müssen, um Schäden am Bauwerk zu verhindern. Aber wir werden Plaste verwenden – ein künftiger Klau bringt dann nichts! Die damit verbundenen Arbeiten werden Löcher ins Vereinsbudget reißen, und dies in den für uns als Kulturverein ohnehin finanziell schwierigen Zeiten.

Es ist schwer zu sagen, ob bei uns Enttäuschung, Empörung oder Wut überwiegen.

Von der Rittergutskirche Kleinliebenau zum Dom von Merseburg

Morgens 7:15 Uhr. Ein herrlicher Sonnenaufgang begrüßt die Pilger am Samstagmorgen in Kleinliebenau, die der Einladung „Wandern auf dem Ökumenischen Pilgerweg“ von Kleinliebenau bis Merseburg anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre Domweihe zu Merseburg gefolgt sind.

Volker Schikowsky vom Ökumenischen Pilgerweg e.V. stellt das Thema vor und die Teilnehmer lernen sich in unserer Rittergutskirche in einem kurzen Gespräch und bei gemeinsamem Gesang kennen, ehe sie zusammen in den Tag und mit dem Ziel Merseburg starten.

Wir wünschen Buen Camino! A-Z

 Theologisches Kabarett Theodorant

Der Inhalt dieses besonderen Kabaretts mit dem Titel „Man impft nur zweimal“ erschloss sich erst bei näherer Betrachtung des Gesamttitels auf dem Plakat. Das machte neugierig.

Theologisches Kabarett Theodorant (Oktober 2021) Theologisches Kabarett Theodorant (Oktober 2021) | Foto: Siegfried Adaschkiewitz

Hier unser Fazit: Die gesamten positiven und negativen Betrachtungen zum Thema „Corona“ wurden komödiantisch aufgearbeitet und von den Künstlern sehr professionell an die Zuschauer vermittelt. Aber leider wollten nur sehr wenige Zuschauer hinter die „Geheimnisse“ der Geister und der Detektive Johnson & Jonson kommen, sodass sich der Weg der Künstler von der Ostseeküste nach Kleinliebenau nicht so  richtig gelohnt hat. Schade! A-Z

Die Gartenstadt Hellerau. Lesung mit Thomas Nitschke

Wer Thomas Nitschke kennt, weiß um seine Leidenschaft für die Gartenstadt Hellerau. Über zwei Stunden vertieften die Besucher der Buchmesse sich in die Reformpädagogik dieses gesellschaftlichen Experimentierortes. Die aufgeschlossene befreiende Pädagogik stellte die Selbstwerdung des Individuums und dessen Verantwortung für die Gesellschaft in den Mittelpunkt ihres Handelns.

Thomas, selbst Lehrer, beleuchtete auch das Scheitern dieses humanistischen Schulversuchs durch rechte politische Bewegungen in Deutschland und insbesondere in Sachsen. Er öffnete den Blick für aktuelle politischen Tendenzen und die Gefährdung gelebter humanistischer und demokratischer Werte in Gegenwart und Zukunft.
Lesung mit Thomas Nitschke (Mai 2021) title=

Diese Leidenschaft für eine befreiende Pädagogik ergriff auch die Gartenbesucher an der Rittergutskirche.

Gevatterbrief aus Kleinliebenau

Es gibt auch interessante Dinge zu berichten, abseits von Corona und Hygienevorschriften:

Kürzlich bekam ich einen Anruf von Frau Knoth, der ehemaligen Gasthausbesitzerin von Kleinliebenau. Sie bekam im letzten Jahr einen alten Brief von 1898 zugesandt, der beim Abriss eines Hauses in Kleinliebenau gefunden wurde. Der Brief ist von einem Herrn Knoth (ein entfernter Verwandter der Frau K.) an Herrn Erfurth (Bauer im Dorf Kleinliebenau) gerichtet, und er bittet ihn, Gevatter (Pate) seines jüngstgeborenen Söhnchens zu werden.

Ein so genannter „Gevatterbrief“ oder Patenbittbrief: solche Briefe wurden früher von Kantor oder Schulmeister verfasst, hatten also regional nahezu gleichen Inhalt. Frau Knoth wollte den Brief nicht wegwerfen und hat ihn mir geschickt, zur Bewahrung Kleinliebenauer Geschichte. So halte ich es für eine gute Idee, ihn hier auf der Webseite zu zeigen und zu bewahren – vielleicht meldet sich ja sogar ein Nachfahre vom Gevatter oder Täufling.

Gevatterbrief aus Kleinliebenau weiterlesen

Herr Jörg Kiesewetter zu Besuch in der Rittergutskirche Kleinliebenau

Am 07.07.2020 besuchte Herr Jörg Kiesewetter, Landtagsabgeordneter der CDU im Sächsischen Landtag, die Rittergutskirche Kleinliebenau.

Die Vorstände des Kultur- und Pilgervereins und der Stiftung Rittergutskirche Kleinliebenau begrüßten Herrn Kiesewetter und seine Büroleiterin. Im Anschluss fand ein intensiver Informationsaustausch statt, der das Gebäude der Rittergutskirche sowie die Tätigkeit des Kultur- und Pilgervereins und der Stiftung thematisierte. Die anwesenden Vereinsmitglieder berichteten vom Beginn der Vereinsgründung, der Sanierung der Rittergutskirche und der Gründung der Stiftung.

Herr Kiesewetter ließ es sich nicht nehmen und spielte die Orgel gekonnt. Er zeigte sich im weiteren Gespräch von der schon 15 Jahre währenden ehrenamtlichen Tätigkeit der engagierten Mitglieder beeindruckt.

Vielen Dank für Ihren Besuch und kommen Sie gerne mit weiteren Gästen in unser Kleinod nach Kleinliebenau!

Besuch von Herrn Kiesewetter in Kleinliebenau (Juli 2020) | Foto: S. Adaschkiewitz

Danke für die Blumen

Unser Besucher zum Himmelfahrts-Gottesdienst hatte recht: Die Frühlingsbepflanzung in den Blumenkübeln am Eingang zum Kirchgelände sah wirklich nicht mehr schön aus.

Herr Thomas Gordelt hatte als Fachmann den richtigen Blick dafür. Er bot uns eine Blumenspende an, für Selbstabholer in seiner Gärtnerei in Lützschena. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Nun begrüßen diese leuchtenden Blumen alle Spaziergänger und Gäste — einfach herrlich!

Nochmals herzlichen Dank an Sie, lieber Herr Gordelt, vom Kultur-und Pilgerverein Kleinliebenau.

Blumenspende Gärtnerei Gordelt | Foto: Heike Sichting Blumenspende Gärtnerei Gordelt | Foto: Heike Sichting Blumenspende Gärtnerei Gordelt | Foto: Siegfried Adaschkiewitz

Noch einmal: Straßensperrung B 186 in Schkeuditz

Ab dem 24.02.2020 wird in Schkeuditz für voraussichtlich 10 Wochen noch einmal die B 186 zwischen Topfmarkt und südlichem Ortseingang wegen der dort noch notwendigen Straßenbauarbeiten vollständig gesperrt sein. Details werden auf der Schkeuditzer Stadtseite verraten (www.schkeuditz.de). Das erschwert die motorisierte Anreise aus dem (Leipziger) Norden nach Kleinliebenau.

Die offizielle Umleitung führt über die Autobahn-Auffahrt Großkugel auf die A9 nach Süden  …

… bis zur nächsten Ausfahrt Leipzig West / Merseburg (Günthersdorf/ nova eventis) und weiter über die B 181 (Dölzig), wo man dann wieder auf die B 186 trifft und von Süden her nach Kleinliebenau kommt.

… alternativ fährt man aus Leipzig kommend direkt über die B 181 nach Rückmarsdorf/ Dölzig und weiter auf die B186.

Die Anreise mit dem Rad von Leipzig über den Elsterradweg (Neue Luppe) ist unproblematisch – und ist bei schönem Wetter sowieso idyllischer. Per Rad von Schkeuditz kommend (S-Bahn, Straßenbahn) funktioniert sehr gut – man muss nur den Mühlberg (parallel zur Mühlstraße) herunterrollen …

Wir hoffen, das hält niemanden vom Kommen ab und freuen uns wie immer auf zahlreiche Gäste! Viele Grüße aus Kleinliebenau!