Relaunch kulturpilger.de

Unsere alte Website sah immer noch gut aus, war aber technisch in die Jahre gekommen. Sie entsprach auch nicht mehr dem Nutzerverhalten und machte vor allem auf mobilen Endgeräten keine gute Figur. Als wir letztens draufschauten, hatte sich sogar die Fußzeile selbstständig und unter den Impressionen gemütlich gemacht, obwohl wir nichts am Layout geändert hatten 😉

Wir haben die Ärmel hochgekrempelt und unsere Website auf den neuesten Stand gebracht. Ein neues WordPress-Theme sorgt dafür, dass sie mit einem transparenten und leicht wirkenden Layout daherkommt, wie unser Vereinsvorsitzender Henrik Mroska das formulierte. Technisch gesehen würden wir ergänzen, dass es sich um ein responsives Layout handelt. Sprich: egal, ob man die Website am Laptop, einem Riesenmonitor, auf dem Tablet oder fix am Handy anzeigt, ist deren Ansicht für das jeweilige Endgerät optimiert. Und das vollelektrisch 😉

Die Struktur der Website haben wir beibehalten. Alles sollte über die Menünavigation da zu finden sein, wo es auch früher war. Möglicherweise müssen wir in nächster Zeit an mancher Stelle noch etwas nachjustieren. Vielleicht haben sich durch den Relaunch auf manchen Seiten kleine Unschönheiten eingeschlichen, die wir finden und korrigieren müssen.

Wir sind stolz, dass wir nun mit der neuen Webseite seit 31. Januar 2021 online sind und freuen uns über Euer Lob, Eure Hinweise und – hoffentlich nicht allzu viele – kritischen Bemerkungen.

Die Webseiten-AG
mit Sarah & Jürgen Busch und Thomas Spanier

Neujahrsgrüße für 2021

Willkommen auf der Homepage der Kulturpilger und willkommen im Jahr 2021!

Liebe Besucher!
Danke für Ihr Interesse an der Rittergutskirche und den trotz Corona-Krise gelaufenen Veranstaltungen! Sollten es die Umstände erlauben, werden wir ab Ostern in die neue Kultursaison starten.

Wir wünschen Ihnen und uns für das vor uns liegende Jahr gute Begegnungen, kulturellen Genuss und vor allem Gesundheit! Bleiben Sie behütet und uns gewogen!

Für den Kultur und Pilgerverein Kleinliebenau e.V.
Henrik Mroska

Pilgerquartier geschlossen & keine Kulturveranstaltungen

Die Corona-Krise hat auch uns weiterhin im Griff.

Unser Pilgerquartier bleibt geschlossen.

Bisher sind Kulturveranstaltungen nicht möglich. Wir hoffen, dass wir nach dem Ende des Lockdowns in der Rittergutskirche Kleinliebenau wieder 25 Besucher oder mehr empfangen können. Mit Sicherheit unter Einhaltung der üblichen, coronabedingten Auflagen (Mindestabstand von 1,5 Metern, Mund- und Nasenschutz beim Betreten und Verlassen der Kirche, Desinfektion der Hände).

Auf die Bewirtung unserer Gäste mit Kaffee und Kuchen verzichten wir derzeit.

Wir bleiben dran. Bleiben Sie gesund!

Glauben, lieben, hoffen – ein Jahresrückblick mit Ermutigungen

Liebes Mitglied, liebe Freunde des Kultur- und Pilgervereins,

ein schwieriges Jahr neigt sich dem Ende zu, ein Jahr, dass so ganz anders verlief, als wir uns das vorgestellt hatten. Statt eines aktiven reichen Vereinslebens, menschlichen Begegnungen, der schon im Vorjahr vorbereiteten und mit unserem Veranstaltungsflyer angekündigten kulturellen und kirchlichen Veranstaltungen übernahm ein gefährliches Virus die Regie. Es zwang uns, Abstand voneinander zu halten. Trotzdem gelang es uns, wenn auch in kleinerem Kreis, im März noch unsere Jahres-Mitgliederversammlung durchzuführen.

Dann kam der erste Lockdown und ihm fielen die Veranstaltungen rund um Ostern sowie auch die für den Mai geplante kulturellen Highlights zum Opfer. Ein eigenes Hygienekonzept musste her, das festlegte, wie trotz Pandemie ein bisschen „Normalität“ bei unseren geplanten kulturellen Veranstaltungen möglich sein könne. Zu Christi Himmelfahrt konnten wir dann erstmals in diesem Jahr die Tür der Rittergutskirche öffnen und zu einem Gottesdienst einladen. Entsprechend unseres Hygienekonzept und der geltenden Vorschriften wurden in mühevoller Kleinarbeit 25 Sitzplätze markiert, die anderen gesperrt, mehr Gäste gaben die Abstandsregeln nicht her. In Erwartung weniger, die in diesen Zeiten den Weg in unsere Kirchlein auf sich nehmen würden, harrten wir der Dinge.

Aber dann kam es ganz anders: Bis zum Beginn des Gottesdienstes versammelten sich vor der Kirche fast vierzig Personen. Was nun? Nach kurzer Verständigung mit unserem Pfarrer Axel Meißner und der Organistin Sigrid Bruns wurde kurzfristig umdisponiert, der Gottesdienst nach außen verlegt, was ja vielerorts auch nicht unüblich ist. Ein improvisierter Altar, ein Kruzifix und zwei Musikinstrumente und für jeden Gast ein Stuhl genügten, um bei strahlendem Sonnenschein einen wunderbaren Freiluft-Gottesdienst zu feiern, der von Pfarrer Axel Meißner fast vollständig solistisch in Wort und Ton mit Trompete und Gitarre bestritten wurde. Da die Gemeinde nicht mitsingen durfte, brachte Pfarrer Meißner auch die Lieder allein zu Gehör, begleitet durch das Orgelspiel von Frau Bruns, das durch die weit geöffnete Kirchentür nach draußen drang. Zum Abschluss gab es viel Applaus und Blumen für die beiden „Solisten“.

Auch infolge bemühten wir uns, den Widrigkeiten zu trotzen, kleine Lebenszeichen zu setzen. So unternahmen wir Mitte Juli den Versuch eines zaghaften Neustarts kultureller Veranstaltungen mit den besagten maximal 25 zulässigen Gästen mit einer experimentelle Lesung und Musik der Moderne mit Hang Su (Komponist) und Daniel Schmidt (Absolvent Literaturinstitut Leipzig). Die nächste erfolgreich durchgeführte Veranstaltung war dann das Konzert von Christian Haase, einem der besten deutschen Songpoeten am 20. September. Die vielen anderen über das gesamten Jahr geplanten Kulturveranstaltungen fielen letztlich leider der Pandemie zum Opfer.

Im Sommer gab es auch in diesem Jahr sechs Pilgerandachten – wir danken allen Akteuren und vor allem Matthias Caffier für die Organisation. Ende August begingen wir unser Kirchweihfest, das eingeleitet wurde mit einem sehr schönen Überraschungsständchen von Mitgliedern des Posaunenchors Schkeuditz vor der Kirche. Im Gottesdienst gedachten wir auch unserer großherzigen Mäzenin Frau Noser. Sie war fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor verstorben. Im Anschluss fand in einem kleineren Kreis aktiver Mitglieder unser Vereinsfest statt. Und das war eine wunderbare Erfahrung. So saßen wir mit Friedrich Magirius (Pfarrer Axel Meißner konnte leider aus Termingründen nicht länger bleiben) an einer langen Tafel auf dem Kirchplatz, sangen Lieder zur Gitarre (Henrik), genossen Ralfs herzhafte kulinarische Köstlichkeiten, den wunderbaren Kuchen von Annegret und Renate… und hatten einfach einmal Zeit für uns. Ja, es war einfach so gut, nicht immer nur für die Öffentlichkeit zu arbeiten sondern sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich gegenseitig Aufmerksamkeit zu schenken. Solche gemeinsamen Augenblicke sind wirklich ein Geschenk.

Auch wenn die Pandemie unseren Veranstaltungsbetrieb fast zum Erliegen gebracht hat, notwendige Pflege-, Reparaturarbeiten wurden doch durchgeführt. So gab es mehrere Arbeitseinsätze, individuell oder in kleineren Gruppen. Im Spätsommer gab es wie jedes Jahr einen Erntedank-Gottesdienst und ein Gottesdienst zum Reformationstag. Beim letzteren musste spontan der katholische Pfarrer Eberhard Thieme den Gottesdienst alleine halten, weil der evangelische Amtsbruder leider nicht erschien. So erlebten wir ein ganz eigenes Reflektieren der Reformation aus persönlicher katholischer Sicht in Verbindung mit Allerheiligen. Zuletzt fanden sich Mitte November kurzfristig 13 Mitglieder und Freunde des Vereins zum Herbstputz und zur Winterfestmachung unsere Kirchlein ein. Zugleich sollte besprochen und geplant werden, wie unter den bestehenden Bedingungen das diesjährige Krippenspiel gestaltet werden könnte. Zuerst einmal die Arbeit: Das Umfeld der Kirche musste in Ordnung gebracht werden, die Dachrinnen vom Laub befreit, um möglichen Verstopfungen der Abflussrohre vorzubeugen. Und plötzlich ist da jemand, der sich eigentlich nur aus Interesse für die Gestaltung unseres Krippenspiels eingefunden hatte, oben auf der Leiter und wird zum Hauptakteur der Dachrinnenreinigung.

Nach einem Rundgang durch das Dorf gab es kühne Pläne für ein mobiles Krippenspiel auf der Gutshofstraße in Kleinliebenau. Einmütig stellten alle zum Abschied fest, wie schön und wohltuend es war, sich, wenn auch mit Abstand, mal wieder zu sehen. Leider mussten diese Pläne wie auch der geplante Weihnachtsgottesdienst mit Superintendent i.R. Friedrich Magirius auf Grund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Und trotzdem gab es ein Weihnachten an unserer Rittergutskirche: Eine Installation an und in der Kirche war eine Einladung zur persönlichen Ermutigung. Auf riesigen Transparenten standen die Verben „glauben“, „lieben“, „hoffen“. Und damit es eine Erleuchtung werde, waren diese Worte mit einer originellen Beleuchtung versehen. Im Innern der Kirche wurde zum persönlichen Gebet eingeladen. Es gab eine Installation für die himmlischen Heerscharen, die Weisen bzw. die heiligen drei Könige und für die Hirten. Und all das überspannt durch ein großes Transparent mit der Weihnachtsbotschaft „Fürchtet euch nicht!“ Ein ganz besonderer Dank dafür an Renate Conrad und Frank Werner, die die künstlerischen Installationen entwickelt und energievoll umgesetzt haben. Herzlichen Dank auch für die tollen englischen, irischen und deutschen Gesänge zum Gitarrenspiel aus dem Fenster der Pilgerherberge von Clara und Lehne Becker und für das meditative und auch aufrüttelnde Orgelspiel unseres „Thomaskantor“ Thomas Pfeifer. Da bleibt etwas in uns! Wirklich eine Ermutigung und Ermunterung! In diesem so merkwürdigen Jahr haben sich zwei Paare in unserer Kirche das hochzeitliche Ja-Wort gegeben und es fanden zwei Taufen statt. Auch das kann gut als Ermutigung verstanden werden.

Wir danken allen Mitgliedern für ihr Engagement in dieser Krisenzeit und wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Förderern der Rittergutskirche das Wunder der Liebe, Glauben – im weitesten Sinne – und deren hoffnungsvolle Erwartung und Erfüllung für 2021!

Der Vorstand des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau e.V.
Ernestine Adaschkiewitz, Ralf Kuhnke und Henrik Mroska

Heiligabend mit offener Kirche und persönlicher Andacht

Leider mussten unsere hochfliegenden Pläne von einem mobilen Krippenspiel auf der Gutshofstraße in Kleinliebenau und auch der Weihnachtsgottesdienst mit Superintendent i.R. Friedrich Magirius auf Grund der Entwicklung der Corona-Pandemie abgesagt werden. Und so fand die Weihnachtsandacht sehr persönlich statt.

Eine Installation an und in der Kirche war eine Einladung zur persönlichen Ermutigung. Auf großen Transparenten standen die Verben „glauben“, „lieben“, „hoffen“, diese zur Erleuchtung mit origineller Beleuchtung versehen. Und es gab eine Installation für die himmlischen Heerscharen, die Weisen bzw. heiligen drei Könige und für die drei Hirten, überspannt durch ein großes Transparent mit der Weihnachtsbotschaft: „Fürchtet euch nicht“. Neben meditativen und auch aufrüttelnden Orgelklängen ertönten aus dem Fenster der Pilgerherberge englische, irische und deutsche Gesänge. Eine wunderbare Szenerie zur meditativen Einkehr und alles in allem wirklich eine Ermutigung und Ermunterung!

Allen Akteuren ( Renate Conrad und Frank Werner, Clara und Lehne Becker, Kantor Thomas Pfeiffer) unseren herzlichen Dank!

Da bin ich! – Taufe in der Rittergutskirche Kleinliebenau

Hallo, liebe Klein-Hermine!!

Wir freuen uns sehr, dass Deine Eltern den Weg zu uns in die Rittergutskirche Kleinliebenau gefunden haben.

Kaum geboren, schon wurde ein Schutzschirm über Dich gespannt, der Dich auf allen Deinen Wegen begleiten wird.

Pfarrer Dr. Meißner hat dieses wunderschön vermittelt und wir, als Kultur-und Pilgerverein, wünschen Dir und Deinen Eltern alles Gute und vor allem Gesundheit auf dem weiteren Weg durch Dein aufregendes Leben.

Immer eine Besenstiel-Länge Abstand

Was ist der Unterschied zwischen Corona-Viren und Laub?
Antwort: Im Kampf gegen die Viren sind wir sehr hilflos.
Im Kampf gegen das Laub waren wir sehr erfolgreich und haben das Laub in die Säcke verfrachten.

Sehr kurzfristig lud der Vereinsvorstand zu einem Mini-Arbeitseinsatz an unsere Kirchlein ein. 13 Mitglieder und Freunde des Vereins kamen dieser Einladung nach. In 2 Stunden wurde ca. 1 m³ (festgedrückt) Laub beseitigt und ca. 24 lfd. Meter Dachrinne (in luftiger Höhe) gereinigt.

Zwischendurch wurden auch noch kreative Gedanken zur Durchführung der Christvesper zum 24.12.2020 ausgetauscht.

Es war schön, einige Vereinsmitglieder mal wieder, auch mit Abstand, zu sehen.
Danke an alle Beteiligten!

Die intensive Vereinsarbeit fehlt uns allen sehr- wir halten aber durch!

Herr Jörg Kiesewetter zu Besuch in der Rittergutskirche Kleinliebenau

Am 07.07.2020 besuchte Herr Jörg Kiesewetter, Landtagsabgeordneter der CDU im Sächsischen Landtag, die Rittergutskirche Kleinliebenau.

Die Vorstände des Kultur- und Pilgervereins und der Stiftung Rittergutskirche Kleinliebenau begrüßten Herrn Kiesewetter und seine Büroleiterin. Im Anschluss fand ein intensiver Informationsaustausch statt, der das Gebäude der Rittergutskirche sowie die Tätigkeit des Kultur- und Pilgervereins und der Stiftung thematisierte. Die anwesenden Vereinsmitglieder berichteten vom Beginn der Vereinsgründung, der Sanierung der Rittergutskirche und der Gründung der Stiftung.

Herr Kiesewetter ließ es sich nicht nehmen und spielte die Orgel gekonnt. Er zeigte sich im weiteren Gespräch von der schon 15 Jahre währenden ehrenamtlichen Tätigkeit der engagierten Mitglieder beeindruckt.

Vielen Dank für Ihren Besuch und kommen Sie gerne mit weiteren Gästen in unser Kleinod nach Kleinliebenau!

Besuch von Herrn Kiesewetter in Kleinliebenau (Juli 2020) | Foto: S. Adaschkiewitz

Danke für die Blumen

Unser Besucher zum Himmelsfahrts-Gottesdienst hatte recht: Die Frühlingsbepflanzung in den Blumenkübeln am Eingang zum Kirchgelände sah wirklich nicht mehr schön aus.

Herr Thomas Gordelt hatte als Fachmann den richtigen Blick dafür. Er bot uns eine Blumenspende an, für Selbstabholer in seiner Gärtnerei in Lützschena. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen.
Nun begrüßen diese leuchtenden Blumen alle Spaziergänger und Gäste — einfach herrlich !!!

Nochmals herzlichen Dank an Sie, lieber Herr Gordelt,
vom Kultur-und Pilgerverein Kleinliebenau.

Blumenspende Gärtnerei Gordelt | Foto: Heike Sichting