Für den 13.06.2026 meldete sich eine kleine Gruppe ehemaliger Studenten der Landwirtschaft bei mir an, um etwas über die Geschichte unserer Kirche in Kleinliebenau zu erfahren. Gern nahm ich dies an und empfing die Gruppe gegen 11 Uhr in würdiger Kleidung im barocken Stil. Diese kulturelle Einlage war für alle Beteiligten ein willkommenes Erlebnis. Mit viel Wissen über das Dorf und die Kirche im Gepäck wanderte die kleine Gruppe – natürlich erst nach zahlreichen Fotos – weiter in Richtung Domholzschenke. Einen Tag später bedankte sich die Organisatorin noch einmal persönlich bei mir und meinte, dass das Dorf und die Kirche auf diese Weise noch lange in guter Erinnerung bleiben würden.
Ist es nicht wunderbar, wenn uns Freude und Begeisterung auf ganz traditionellen Wegen erreichen?
Die Antwort lautet ganz klar: JAAA!
Umso mehr haben wir uns über die liebe Pilgerpostkarte von Nancy und Lena gefreut. Solche kleinen Zeichen der Verbundenheit zeigen, dass Begegnungen und gemeinsame Wege noch lange nachwirken.
Ein herzliches Dankeschön an euch beide für diese schöne Überraschung!
Wenn Pilger unsere kleine Herberge besuchen, freue ich mich jedes Mal aufs Neue. Besonders schön ist es, wenn sich gleich eine ganze Gruppe ankündigt. Am 12.Mai war es wieder soweit. Hans, der Organisator und die gute Seele der Reisegruppe, hatte schon vor Wochen gefragt, ob ihre jährliche Wallfahrt bei uns Station machen dürfe. Natürlich gerne!
23 Pilgerinnen und Pilger, überwiegend aus Leverkusen, kamen schließlich bei uns an. Gemeinsam machten wir eine kleine Kirchenführung, sangen später noch ein mitgebrachtes Lied und hörten ein Gebet aus der Bibel. Es war eine ruhige, herzliche Stimmung – man spürte, wie gut es tat, gemeinsam unterwegs zu sein. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Der Reisebus wartete bereits am Ortseingang. Noch schnell ein Gruppenfoto und natürlich der Wunsch: Bon Camino – gute Reise!
Bei herrlichem Sonnenschein und fast schon sommerlichen Temperaturen trafen wir uns am Sonnabend, dem 18. April, zum ersten diesjährigen „Subbotnik“.
Etwas spät im Jahr zwar, aber gut gelaunt wurden der Winterstaub drinnen beseitigt, das Pflaster gekehrt, allzu üppig wachsendes „Grünzeug“ draußen in die Schranken gewiesen und alle Bänke draußen bekamen eine Inspektion und einen neuen Anstrich.
Nun können wir den Unterschied zwischen „habitusgerechtem“ und „Hausmeister-“ Schnitt an den Sträuchern beobachten und Schlussfolgerungen ziehen.
Die kleinen wilden Strohblümchen in den Pflasterritzen haben wir absichtlich stehen gelassen und ebenso den Färberwaid und den Mohn auf der Südseite. Dabei fiel der Blick auch auf unseren gerade so herrlich blühenden Birnbaum. Sieh an: die Pflanzaktion ist schon wieder 10 Jahre her! Bei der Pflanzung hatte das Bäumchen bereits acht Jahre in der Baumschule des LebensGut Cobstädt e.V. hinter sich, wird also in diesem Jahr volljährig. Im Sommer 2025 bot die ‚Gräfin von Paris‘ schon ein paar Kostproben. Wir sollten hier vielleicht im nächsten Herbst mal den Nachbarbäumen ein paar Äste einkürzen, damit die ‚Gräfin‘ sich noch besser entfalten kann.
Schon bald wurde zum Essen geblasen und es gab Obst, Häppchen, Grillgut und so manchen Trunk (oder Trank?). Ein herzliches Danke an Andreas B, Annegret D, Barbara G, Heike S, Henrik M, Jürgen V, Jürgen W, Matthias C, Moni V, Steffen W, Sven und natürlich an den Grillmeister Thomas H!
Im Anschluss wurde noch über das diesjährige SoundCheck-Festival beraten, aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Wir freuen uns drauf!