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7-Seen-Wanderung erobert Kleinliebenau

Erlebtes

Warum pilgern die Menschen seit alten Zeiten? Dieser und anderen Fragen rund um das Pilgerwesen gingen die Teilnehmer einer der 20 Touren im Rahmen der beliebten 7-Seen-Wanderungen nach. Auf dem Weg von Modelwitz über Kleinliebenau nach Günthersdorf vermittelte Frau Dr. Nikolaus von der Lützschenaer Auwaldstation Wissenswertes zum Thema. Bei uns an der Rittergutskirche gab es eine längere Rast, Frau Sichting stellte hier die echte Pilgerherberge vor und berichtete über die wunderbare Rettung unseres „Kulturobjekts“.

Im Anschluss gaben die zehn jungen Musikerinnen des Ensembles „Conquista“ der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ Taucha unter Leitung von Kristina Russ ein wundervolles Konzert, das der Kultur- und Pilgerverein „außerplanmäßig“, eigens aus diesem Anlass organisierte. Mit dem Programm „Musik erobert – Lieder und Tänzen aus fünf Jahrhunderten auf Violine, Klarinette, Flöte, Violoncello und Gitarre“ spielten sich die jungen Damen in die Herzen der Zuhörer. Villanella, Pavane, Walzer, Jig und Tango … Musik ist eine Sprache, die nicht übersetzt werden muss!

Mehr zum Konzert und dem Ensemble „Conquista“ im Kulturreport

Wandergruppe 7-Seen (Mai 2017) | Foto: Heike SichtingEnsemble "Conquista" (Mai 2017) | Foto: Heike SichtingWandergruppe 7-Seen (Mai 2017) | Foto: Heike Sichting

Pilgern bleibt aktuell

Erlebtes

Als wir 2006 in Kleinliebenau erstmalig Pilgern auf dem Weg der Via Regia ein Dach über dem Kopf für die Nacht boten, dachten wir nicht an die positive Entwicklung über die nächsten Jahre hinaus.

Mittlerweilen können wir seit Pfingsten 2009 ein komfortables Pilgerquartier als Anbau an die Rittergutskirche bieten und von Jahr zu Jahr steigen die Zahlen der Übernachtungen. Dies ist nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, dass wir ganze Schulklassen oder größere Pilgergruppen unterbringen können. Das Diagramm zeigt sehr anschaulich, wie sich die Übernachtungszahl entwickelt hat. Unsere Pilger sind zu 99,9 % sehr zufrieden mit der Unterbringung und Betreuung durch die Mitglieder des Kultur-und Pilgervereins.

Pilger 2006 - 2016 | Auswertung: S.+E. Adaschkiewitz
Pilgerstatistik Stand 2016

An dieser Stelle müssen wir als Vereinsvorstand unbedingt den drei Familien, die im Wechsel das ganze Jahr über die Pilger betreuen, ganz herzlich danken.

Vielleicht finden sich in Kleinliebenau noch andere Mitbürger, die das Team der Pilgerbetreuer erweitern möchten. Wir würden uns sehr, sehr freuen.

Ernestine Adaschkiewitz
Vorstandsmitglied

Pflanzaktion zum Erntedank

Erlebtes

Zum diesjährigen Erntedankfest konnte unser kleiner Kirchgarten um eine Obstrarität ergänzt werden. Und das kam so: der Zufall wollte es, dass Mitglieder der Vereine „Eine Neue Erde“ und „FOOD: Foundation Of Our Development e.V.“ vom 18. September bis zum 02. Oktober von Erfurt nach Berlin pilgerten und dabei am 24. September in Kleinliebenau eintrafen. Die beiden Vereine engagieren sich gegen Lebensmittelverschwendung bzw. für die Verbreitung von Obstraritäten auf dem Jakobsweg.

Für die letztere Idee stand die Pflanzung eines Obstbaumes. Dank rascher Organisation durch unseren Verein im Vorfeld wurde ein schlankwüchsiger Birnbaum der Sorte „Gräfin von Paris“ mit einer Pflanzaktion im Rahmen des Erntedankgottesdienstes am letzten Septembersonntag in die Blumenwiese am Lustgang gepflanzt.

Der Baum wurde von den Gärtnern des LebensGut Cobstädt e.V. in ihrer kleinen Baumschule herangezogen.

LVZ_20160929LVZ am 29.09.2016, Text und Foto: Michael Strohmeyer

Turmsanierung im August 2016

Vereinsleben

Die Sanierungsarbeiten am Turm wurden im August 2016 fortgesetzt. Bis zum Frühjahr 2017 bleibt der Turmsockel nun ohne Putz, um den Trockengrad weiter zu verbessern. Erst dann wird neu verputzt. Wir danken den fleißigen Bauhelfern vom Gut Wehlitz und Erhard Zeinert!
Näheres dazu sowie Fotos findet ihr im Bauarchiv 2016.

Veranstaltung
 

10.000 km Orient – IRAN

Am Sonntag den 14.08.2016
Start: 16:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
 

anders UNTERWEGS. Mit dem VW-Bus durch den Iran. Reisevortrag (Foto + Film), live kommentiert von Frank Moerke. Kulturbeitrag: 5 €