Alle Beiträge von Sarah Busch

Pilgerquartier geschlossen & keine Kulturveranstaltungen

Die Corona-Krise hat auch uns weiterhin im Griff.

Unser Pilgerquartier bleibt geschlossen.

Bisher sind Kulturveranstaltungen nicht möglich. Wir hoffen, dass wir nach dem Ende des Lockdowns in der Rittergutskirche Kleinliebenau wieder 25 Besucher oder mehr empfangen können. Mit Sicherheit unter Einhaltung der üblichen, coronabedingten Auflagen (Mindestabstand von 1,5 Metern, Mund- und Nasenschutz beim Betreten und Verlassen der Kirche, Desinfektion der Hände).

Auf die Bewirtung unserer Gäste mit Kaffee und Kuchen verzichten wir derzeit.

Wir bleiben dran. Bleiben Sie gesund!

Da bin ich! – Taufe in der Rittergutskirche Kleinliebenau

Hallo, liebe Klein-Hermine!!

Wir freuen uns sehr, dass Deine Eltern den Weg zu uns in die Rittergutskirche Kleinliebenau gefunden haben.

Kaum geboren, schon wurde ein Schutzschirm über Dich gespannt, der Dich auf allen Deinen Wegen begleiten wird.

Pfarrer Dr. Meißner hat dieses wunderschön vermittelt und wir, als Kultur-und Pilgerverein, wünschen Dir und Deinen Eltern alles Gute und vor allem Gesundheit auf dem weiteren Weg durch Dein aufregendes Leben.

Immer eine Besenstiel-Länge Abstand

Was ist der Unterschied zwischen Corona-Viren und Laub?
Antwort: Im Kampf gegen die Viren sind wir sehr hilflos.
Im Kampf gegen das Laub waren wir sehr erfolgreich und haben das Laub in die Säcke verfrachten.

Sehr kurzfristig lud der Vereinsvorstand zu einem Mini-Arbeitseinsatz an unsere Kirchlein ein. 13 Mitglieder und Freunde des Vereins kamen dieser Einladung nach. In 2 Stunden wurde ca. 1 m³ (festgedrückt) Laub beseitigt und ca. 24 lfd. Meter Dachrinne (in luftiger Höhe) gereinigt.

Zwischendurch wurden auch noch kreative Gedanken zur Durchführung der Christvesper zum 24.12.2020 ausgetauscht.

Es war schön, einige Vereinsmitglieder mal wieder, auch mit Abstand, zu sehen.
Danke an alle Beteiligten!

Die intensive Vereinsarbeit fehlt uns allen sehr- wir halten aber durch!

Himmelfahrt an der Rittergutskirche

Himmelfahrt an der Rittergutskirche | Foto: Siegfried Adaschkiewitz Himmelfahrt konnten wir erstmals in diesem Jahr die Tür der Rittergutskirche öffnen und zu einem Gottesdienst einladen. Dafür hatten mehrere Mitglieder des Vereins die Kirche umsichtig – den zurzeit geltenden Hygienevorschriften entsprechend – vorbereitet. Wegen der Abstandsregelung waren 25 Sitzplätze markiert; mehr Personen hätten nicht Platz nehmen dürfen. Mit mehr hatte auch niemand gerechnet.

Doch dann kam alles ganz anders: Bis zum Beginn des Gottesdienstes versammelten sich an diesem 21. Mai vor der Kirche fast vierzig Besucher. Gemeinsam mit Pfarrer Axel Meißner und der Organistin Sigrid Bruns wurde kurzfristig umdisponiert und der Gottesdienst nach außen verlegt, was ohnehin an Himmelfahrt üblich ist. Ein provisorischer Altar, ein Kruzifix und zwei Musikinstrumente genügten, um bei strahlendem Sonnenschein einen wunderbaren Freiluft-Gottesdienst zu feiern, der von Pfarrer Axel Meißner fast vollständig solistisch in Wort und Ton mit Trompete und Gitarre bestritten wurde. Da die Gemeinde nicht mitsingen durfte, brachte Pfarrer Meißner die Lieder ebenfalls allein – mit Unterstützung von Frau Bruns an der Orgel – zu Gehör. Für soviel Engagement gab es am Schluss Applaus und Blumen für die beiden „Solisten“.

Vereinsintern wurde aufgrund dieser positiven Resonanz beschlossen, den Gottesdienst zu Himmelfahrt in Kleinliebenau zukünftig regelmäßig im Freien zu feiern.

Ostergrüße 2020

Liebe Kulturpilger,

herzlich willkommen auf der Homepage des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau e.V! 

Ostern – das Fest des Lebens. Auferstehung. Neuanfang. Renaissance. Dieses Jahr ist vieles anders. Ein Aus-der-Bahn-geworfen-sein. Auch in Kleinliebenau ist das so. Kein Osterritual am Morgen. Keine Kulturveranstaltung am Nachmittag.

Ich werde mit Hang mit dem Fahrrad hinausfahren und freue mich, die Glocke zu läuten. Genau 12 Uhr am Mittag. Wir kommen damit als Verein der Bitte der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche Deutschlands nach. Der Klangteppich soll ein trostvolles Zeichen in der Krise unserer Zeit sein. Eine Glocke läutet immer zum Gebet, zur Meditation. Im Anschluss an das Glockengeläut werde ich die leere Kirche dafür nutzen: In unserer Kirche lädt ein Spruch aus den Psalmen dazu ein.

„Herr wohin sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens!“

Und heute schon der Zuspruch:

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“

aus dem Jesaja-Buch des Alten Testaments. Ich werde es wie ein Mantra in mir bewegen. Vielleicht ist es auch für Euch eine trostvolle Meditation. Und wenn der Eine oder die Andere von euch keinen spirituellen Zugang hat … werde ich es für Dich/Euch mitbeten. Vielleicht ist das damit ein guter Trost – für uns alle.

Ihr Lieben! Frohe Ostern! Auf(er)stehen für das Leben heute und jetzt! Bleibt behütet!

Henrik Mroska
für den Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau e.V.

Pilgern – so kannten wir das noch nicht!

Der Heilige Martin teilte seinen Mantel mit einem Bettler. Das ist der Grundstein des Martinstags.

Wir hatten kurze Zeit später, am Buß-und Bettag, unseren eigenen Martin vor der Tür. Er brauchte Hilfe, als er vor der Tür unserer Herbergsbetreuerin stand. Er war durchnässt bis auf die Knochen, da er die vergangene Nacht nur unter einer notdürftigen Unterstellung im Wald verbracht hatte.

Wir lauschten den Ausführungen unseres Pilger-Martins, welcher gerade einmal 36 Jahre jung ist. Wir fragten uns, was einen jungen Menschen ohne Konfession dazu bewegt, nach dem bestandenen Abitur, nach einem begonnenen und geschmissenen Studium, ohne Berufsabschluss, mit mehreren versuchten Arbeitsstellen jetzt den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu gehen?

Man sagt ja, der Weg ist das Ziel. Vielleicht ist es das? Vielleicht ist sein Ziel eine Erkenntnis „was will ich aus meinem Leben machen“? Er weiss es nicht und wir noch viel weniger.

Die Suche danach begann in Spremberg; ohne Geld, ohne Kommunikationsmittel, nur mit einigen persönlichen Sachen, einem Schlafsack und einer Gitarre. Seinem Ziel, Santiago, ist er ein Stück näher und heute kann er in unserem Pilgerquartier seine Sachen trocknen, sich etwas Essen kochen und dann mit dem Pilgersegen weiter ziehen.

Möge er nicht nur am Ende seines Weges ankommen, sondern auch später seine beruflichen Ziele erreichen.

Wir wünschen ihm Buen Camino!

90. Geburtstag von Frau Noser

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, liebe Frau Noser !

Unser Vereins-Ehrenmitglied, Frau Noser, ist bereits mehrere Jahre im Pflegeheim untergebracht. Ute und Dieter Oehmichen luden Vertreter des Kultur- und Pilgervereins dorthin ein, um gemeinsam mit der Jubilarin an diesem Tag auf dieses besondere Ereignis anzustoßen und in netter Runde Erinnerungen über die vergangenen schönen Stunden gemeinsamer Vereinsarbeit aufzufrischen.
Unser Vereinsmitglied, Pfarrer Dr. Meißner, hatte seine Trompete mitgebracht und spielte ihr ein Ständchen. Er überbrachte die besten Glückwünsche von der Kirchgemeinde Albanus aus Schkeuditz.
Henrik Mroska überbrachte im Namen des Vereins die herzlichsten Glückwünsche und ein wunderschönes Gruppenfoto, im Hintergrund unsere restaurierte Kirche und im Vordergrund unsere Frau Noser. Ja, das waren noch Zeiten.
Sehr viele Mitglieder unseres Pilgerchores waren ebenfalls angereist, um der Jubilarin ein Ständchen zu bringen. Einige Lieder konnten die Gäste und sogar unsere Frau Noser mitsingen. Leider musste sie sich bald aus gesundheitlichen Gründen in ihr Zimmer zurückziehen.

Herzlichen Dank an Frau und Herrn Oehmichen für diesen netten Nachmittag.
Herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Pflegeheims „Eutritzscher Markt“, welche sehr liebevoll und schmackhaft das Buffet hergerichtet hatten.

Weiterhin alles Liebe und Gute für Sie, liebe Frau Noser .

Herzliche Grüße von allen Vereinsmitgliedern.

90. Geburtstag Frau Noser (März 2019) 90. Geburtstag Frau Noser (März 2019) 90. Geburtstag Frau Noser (März 2019) 90. Geburtstag Frau Noser (März 2019) 90. Geburtstag Frau Noser (März 2019)

Symbolischer Blumenstrauß zum 25- jährigen Bestehen des Heimatvereins in Dölzig

Unser Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau wird im Jahr 2020 15 Jahre alt, der Heimatverein in Dölzig feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.

Zu dieser Festveranstaltung trafen sich die Mitglieder des Vereins, ihre Angehörigen und sehr viele Gäste, Vertreter umliegender Vereine und auch der Oberbürgermeister der Stadt Schkeuditz , Herr Bergner.

Zur Eröffnung sang der Pilgerchor des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau.

Anette Ludwig, die Chorleiterin, richtete Begrüßungsworte an alle Anwesenden und hatte einige passende Lieder aus dem umfangreichen Repertoire zu diesem Anlass ausgewählt. Es war ein gelungener Auftritt, wenn auch für den Chor etwas wenig Platz zur Verfügung stand.

Die Zuschauer dankten den Sängerinnen und Sänger für ihre Darbietungen mit langanhaltendem Beifall. Herr Druskat versprach bei seinen Dankesworten, den Chor weiter zu empfehlen.

Die Ausstellung zur Geschichte von Dölzig und des Heimatvereines in den Räumlichkeiten des Gemeindezentrums war liebevoll und informativ gestaltet, sie fand bei allen Besuchern sehr viel Anklang.

Hier einige Schnappschüsse von unserem Chorauftritt und der Feierstunde.

Erneuter Diebstahl

An dieser Stelle eine sehr unangenehme Information. In der Nacht zum Freitag den 08.06. wurde uns erneut ein kupfernes Fallrohr am Pilgerquartier gestohlen!

Es ist sehr ärgerlich, dass sich Menschen dazu herablassen (oder herablassen müssen), selbst an einer Kirche zu stehlen. Wenn jemand Hilfe braucht, haben wir immer ein offenes Ohr und werden helfen, sofern wir es können, aber Diebstahl ist etwas, was zu weit geht.

Für uns bedeutet das erneut einen Schaden von ca. 500 Euro, der vom Verein bzw. der Stiftung getragen werden muss, weil bei frei zugänglichen Außenanlagen keine Versicherung greift.

Das ist auch für uns eine große Summe. Daher wären wir für mögliche Spenden, um diese ungeplanten Kosten auszugleichen, sehr dankbar.

Unsere Daten findet ihr auf unserer Unterstützungsseite.