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Herbergselterntreffen in Frankleben am 05.03.2022

Es war kalt an diesem Samstag. Die Scheiben an meinem Auto waren noch gefroren. Für einen kurzen Moment, sehnte ich mich nach meinem warmen Bett zurück.
Zündschlüssel gedreht, Kupplung kommen lassen und ich machte mich auf den Weg zum Herbergselterntreffen nach Frankleben. 26 km Bundesstraße und kaum ein Auto auf der Straße.
Das sollte mein erstes Treffen werden und ich war dementsprechend neugierig, was mich erwartet.
Einmal im Jahr, erzählte man mir vorab, treffen sich Herbergseltern, die die Unterkünfte auf dem Ökumenischen Pilgerweg entlang der Via Regia betreuen, zum Erfahrungsaustausch.
Ich war jetzt einer von ihnen, wenn auch ganz neu im Geschäft.
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Neujahrsgrüße für 2022

„Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“ Das war am Heiligabend unser Motto beim Outdoor-Krippenspiel und der dazugehörigen Andacht mit Altsuperintendent Magirius.

Wir möchten allen Besuchern danken, dass Ihr unter solchen Umständen den Weg zu uns gefunden habt. Und auch unseren ganzen Freiwilligen, die sich jedes Jahr aufs Neue mit und für uns engagieren.

Wir sind froh in dieser turbulenten Zeit, um so viel Rückhalt zu wissen. In diesem Sinne lasst uns alle dankbar sein für das, was wir haben und gerade weniger an die Ungewissheit der nächsten Zeit denken. Wir können nicht wissen, was noch auf uns zukommt, aber wir können daran denken, was der Engel sprach: „Fürchtet Euch nicht!“ – habt Vertrauen.

Wir wünschen allen Besuchern und Mitgliedern des Kultur- und Pilgervereins einen schönen Jahreswechsel, mit der Hoffnung für 2022 auf allerhand kulturelle Erfahrung bei bester Gesundheit!

Pilgern: neue Corona-Verordnung und was das für uns bedeutet

Trotz Änderungen an den gesetzlichen Rahmenbedingungen bleibt das Pilgerquartier bis auf Weiteres geöffnet.

Sollten Sie Fragen haben, bitten wir Sie inständig, sich vorab auf unseren Seiten zum Pilgern umzuschauen – im Besonderen im Abschnitt Refugium sowie zehn Prinzipien. Sollten nach der Sichtung Fragen offen sein, freuen wir uns über eine Mail, welche wir so schnell als uns möglich beantworten. Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion nur für allgemeine Hinweise oder Grüße.

Pilgerquartier geschlossen & keine Kulturveranstaltungen

Die Corona-Krise hat auch uns weiterhin im Griff.

Unser Pilgerquartier bleibt geschlossen.

Bisher sind Kulturveranstaltungen nicht möglich. Wir hoffen, dass wir nach dem Ende des Lockdowns in der Rittergutskirche Kleinliebenau wieder 25 Besucher oder mehr empfangen können. Mit Sicherheit unter Einhaltung der üblichen, coronabedingten Auflagen (Mindestabstand von 1,5 Metern, Mund- und Nasenschutz beim Betreten und Verlassen der Kirche, Desinfektion der Hände).

Auf die Bewirtung unserer Gäste mit Kaffee und Kuchen verzichten wir derzeit.

Wir bleiben dran. Bleiben Sie gesund!

Da bin ich! – Taufe in der Rittergutskirche Kleinliebenau

Hallo, liebe Klein-Hermine!!

Wir freuen uns sehr, dass Deine Eltern den Weg zu uns in die Rittergutskirche Kleinliebenau gefunden haben.

Kaum geboren, schon wurde ein Schutzschirm über Dich gespannt, der Dich auf allen Deinen Wegen begleiten wird.

Pfarrer Dr. Meißner hat dieses wunderschön vermittelt und wir, als Kultur-und Pilgerverein, wünschen Dir und Deinen Eltern alles Gute und vor allem Gesundheit auf dem weiteren Weg durch Dein aufregendes Leben.

Immer eine Besenstiel-Länge Abstand

Was ist der Unterschied zwischen Corona-Viren und Laub?
Antwort: Im Kampf gegen die Viren sind wir sehr hilflos.
Im Kampf gegen das Laub waren wir sehr erfolgreich und haben das Laub in die Säcke verfrachten.

Sehr kurzfristig lud der Vereinsvorstand zu einem Mini-Arbeitseinsatz an unsere Kirchlein ein. 13 Mitglieder und Freunde des Vereins kamen dieser Einladung nach. In 2 Stunden wurde ca. 1 m³ (festgedrückt) Laub beseitigt und ca. 24 lfd. Meter Dachrinne (in luftiger Höhe) gereinigt.

Zwischendurch wurden auch noch kreative Gedanken zur Durchführung der Christvesper zum 24.12.2020 ausgetauscht.

Es war schön, einige Vereinsmitglieder mal wieder, auch mit Abstand, zu sehen.
Danke an alle Beteiligten!

Die intensive Vereinsarbeit fehlt uns allen sehr- wir halten aber durch!

Himmelfahrt an der Rittergutskirche

Himmelfahrt an der Rittergutskirche | Foto: Siegfried Adaschkiewitz Himmelfahrt konnten wir erstmals in diesem Jahr die Tür der Rittergutskirche öffnen und zu einem Gottesdienst einladen. Dafür hatten mehrere Mitglieder des Vereins die Kirche umsichtig – den zurzeit geltenden Hygienevorschriften entsprechend – vorbereitet. Wegen der Abstandsregelung waren 25 Sitzplätze markiert; mehr Personen hätten nicht Platz nehmen dürfen. Mit mehr hatte auch niemand gerechnet.

Doch dann kam alles ganz anders: Bis zum Beginn des Gottesdienstes versammelten sich an diesem 21. Mai vor der Kirche fast vierzig Besucher. Gemeinsam mit Pfarrer Axel Meißner und der Organistin Sigrid Bruns wurde kurzfristig umdisponiert und der Gottesdienst nach außen verlegt, was ohnehin an Himmelfahrt üblich ist. Ein provisorischer Altar, ein Kruzifix und zwei Musikinstrumente genügten, um bei strahlendem Sonnenschein einen wunderbaren Freiluft-Gottesdienst zu feiern, der von Pfarrer Axel Meißner fast vollständig solistisch in Wort und Ton mit Trompete und Gitarre bestritten wurde. Da die Gemeinde nicht mitsingen durfte, brachte Pfarrer Meißner die Lieder ebenfalls allein – mit Unterstützung von Frau Bruns an der Orgel – zu Gehör. Für soviel Engagement gab es am Schluss Applaus und Blumen für die beiden „Solisten“.

Vereinsintern wurde aufgrund dieser positiven Resonanz beschlossen, den Gottesdienst zu Himmelfahrt in Kleinliebenau zukünftig regelmäßig im Freien zu feiern.

Ostergrüße 2020

Liebe Kulturpilger,

herzlich willkommen auf der Homepage des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau e.V! 

Ostern – das Fest des Lebens. Auferstehung. Neuanfang. Renaissance. Dieses Jahr ist vieles anders. Ein Aus-der-Bahn-geworfen-sein. Auch in Kleinliebenau ist das so. Kein Osterritual am Morgen. Keine Kulturveranstaltung am Nachmittag.

Ich werde mit Hang mit dem Fahrrad hinausfahren und freue mich, die Glocke zu läuten. Genau 12 Uhr am Mittag. Wir kommen damit als Verein der Bitte der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche Deutschlands nach. Der Klangteppich soll ein trostvolles Zeichen in der Krise unserer Zeit sein. Eine Glocke läutet immer zum Gebet, zur Meditation. Im Anschluss an das Glockengeläut werde ich die leere Kirche dafür nutzen: In unserer Kirche lädt ein Spruch aus den Psalmen dazu ein.

„Herr wohin sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens!“

Und heute schon der Zuspruch:

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“

aus dem Jesaja-Buch des Alten Testaments. Ich werde es wie ein Mantra in mir bewegen. Vielleicht ist es auch für Euch eine trostvolle Meditation. Und wenn der Eine oder die Andere von euch keinen spirituellen Zugang hat … werde ich es für Dich/Euch mitbeten. Vielleicht ist das damit ein guter Trost – für uns alle.

Ihr Lieben! Frohe Ostern! Auf(er)stehen für das Leben heute und jetzt! Bleibt behütet!

Henrik Mroska
für den Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau e.V.