Veranstaltung
 

„Seelenwanderung“

Am Sonntag den 13.07.2014
Start: 16:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
 

Soul-Songs von Motown bis zum Mittelmeer mit Susanne Grütz & Ko.
Eintritt 5 Euro

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Rezension

LVZ am 17.07.2014: Im August geht’s kulturell weiter
Text: mey/rohe, Foto: Michael Strohmeyer Artikel lesen

Red Roots Music, Gedanken im Nachgang

Vereinsleben

Das Konzert der beiden Ur-Indianer Mitch Walking Elk und Wade Fernandez am letzten Sonntag war in mehrfacher Weise berührend. Nicht nur die sehr schöne Musik – kämpferisch und mit einer besseren Stimme als Bob Dylan die Protestsongs von Mitch und poetisch tiefgründig mit Flöte und E-Gitarre die von Wade – auch die Erzählungen drum herum haben Erinnerungen an Zeiten wachgerufen, als wir als Kinder Indianer spielten, Liselotte Welskopf-Henrich lasen und Angela Davis freikämpften.

Sie haben uns mit ihren Songs und Instrumentals ins Bewusstsein gerufen, dass die Rechte der amerikanischen Ureinwohner auch heute noch keine Selbstverständlichkeiten, sondern hart gekämpftes Gut sind, und dass zumindest einige der Reservationen in den Vereinigten Staaten ganz am Rand ihrer Existenz leben müssen.

Beide Musiker sind im Übrigen sehr, sehr sympathische, humorvolle und herzliche Menschen. Und Wade sah ein bisschen aus wie Henrik
… siehe auch die LVZ-Rezension in unserer Rubrik „Kulturreport“ …

Im Nachgang des Konzerts war ich einige Stunden lang im weltweiten Netz „anders unterwegs“ und habe nachgelesen, über Pine Ridge, Little Big Horn, die Stichworte Lakota, Sioux, Oglala, Cherokee, die Indianerkriege, die Indianerpolitik der Vereinigten Staaten usw. usf. Aus den „normalen“ Medien erfährt man dazu wenig, Google Earth weist noch nicht einmal die Flächen der Reservationen aus. Einer der führenden Köpfe der Indianerbewegung AIM, Leonard Peltier, sitzt seit 1976 (!) unschuldig in Haft (siehe hierzu www.leonardpeltier.de, www.leonardpeltier.info). Für seine Freilassung werden bis heute Unterschriften gesammelt.

Mit den Reservationen sind den Ureinwohnern Bruchteile ihres einstigen Landes verblieben. Fast ausnahmslos ist es sehr unwirtliches Land, das kaum die Bewohner und ihre Pferde ernähren kann; Bodenschätze: Fehlanzeige. Das Klima ist extrem kontinental, das bedeutet sehr strenge lange Winter mit häufigen Schneestürmen und Temperaturen oft kaum über -20°C und heiße Sommer, mit Dürren und Unwettern an der Tagesordnung. Es fehlt an Heiz- und Isoliermaterial, Lebensmitteln und simplem Baumaterial für die Erhaltung oder den Neubau von einfachen Häusern. Ähnliches Klima herrscht ja auch in Zentralasien (Mongolei, Tibet, Takla Makan) … aber dort können die Menschen damit überwiegend anders umgehen, weil es  i h r  Land ist, ihre Familienverbindungen noch weitgehend intakt sind, die Arbeitslosigkeit wahrscheinlich keine 80 bis 85% erreicht. Heranwachsende zieht es meist in die Städte, wo sie dann zu oft dem Alkohol, Drogen und anderen Mißlichkeiten anheimfallen. Ich möchte hierzu auf die Homepage von Andrea Cox verweisen, auf der u.a. auf die dringende notwendige Winterhilfe für die Bewohner der Pine Ridge Reservation verwiesen wird: www.andreac.de

Wer sich dafür interessiert, hier ist eine kleine Linksammlung zum Thema „moderne“ Indianer:
http://nativeradio.com/listen-to-native-radio/stream-6-contemporary-native-american-music (moderne indianische Musik)
http://www.friendsofpineridgereservation.org (Pine Ridge Reservat)
http://www.artnatam.com/tribes.html (Liste der Indianerstämme)
https://www.google.de/maps/@43.5398127,-103.1393138,305958m/data=!3m1!1e3 (Google Maps und das Gebiet Pine Ridge, man kann gut sehen, wie erodiert das Land dort ist)

Und hier ein paar Musik-Links für alle, die das Konzert verpassen mussten:





Veranstaltung
 

Red Roots Music

Am Sonntag den 29.06.2014
Start: 16:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
 

Indianischer Folk mit Mitch Walking Elk und Wade Fernandez (USA)
Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

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Rezensionen

LVZ am 01.07.2014: Zwei Indianer-Musiker begeistern Besucher in Kleinliebenauer Rittergutskirche
Text: mey, Foto: Michael Strohmeyer Artikel lesen

Rezension von Heike Sichting Red Roots Music, Gedanken im Nachgang

Ökumenisches Sternpilgern

Vereinsleben

… zur Eröffnung des Landeskirchentages Sachsen in Leipzig am 27. Juni 2014!

Wege und Treffpunkte:

1. Machern (Ökumenischer Pilgerweg Via regia)
Start 12:00 Uhr Ev. Kirche (12 km)

2. Plaußig (Via imperii / Lutherweg Sachsen)
Start 13:00 Uhr, Ev. Dorfkirche St. Martin (11 km)

3. Großstädteln (Via imperii / Lutherweg von Süden)
Start 12:30 Uhr, Ev. Kirche (12,5 km)

4. Kleinliebenau (Ökumenischer Pilgerweg Via regia von Westen)
Start 12:00 Rittergutskirche Kleinliebenau (15,6 km)

Abschluss 17:00 an der Erinnerungstafel für die ehemailge Jacobskirche am Elstermühlgraben / Ranstädter Steinweg. Um 18:00 beginnt der Eröffnungsgottesdienst des Landeskirchentages.

Veranstalter: AG Mitteldeutsche Pilgerwege undLutherweg Sachsen
Nähere Informationen: www.oekumenischer-pilgerweg.de, www.pilgern-in-mitteldeutschland.de/leipzig2014