Hinweis zu Kultur in der Horburger Marienkirche

Vereinsleben

AUF DEM WEG – Lieder für den Lebensweg – mit Leichtigkeit und Leidenschaft

„AUF DEM WEG“ lautet der Titel des Konzertprogramms von Stefanie Schwab aus Würzburg. Mit Leichtigkeit und Leidenschaft besingt die Liedermacherin Licht- und Schattenseiten des Lebens und begleitet sich dabei selbst am Klavier, dem Akkordeon oder der Gitarre. In ihrem musikalisch abwechslungsreichen Repertoire finden sich Einflüsse aus Klassik, Jazz, Blues, Pop und Folk, mit denen sie ihren ganz eigenen Liedermacherstil prägt, der alle Generationen anspricht.

Mit Sanftmut, Humor und Leidenschaft erzählt die Musikerin, was sie auf ihrem persönlichen 50-jährigen Lebensweg erlebt und erfahren hat. Sie interpretiert das Leben im Licht ihres persönlichen Glaubens und wird so von einer Liedermacherin zur Mutmacherin. 2013 war die Musikerin selbst auf dem Ökumenischen Pilgerweg unterwegs. Auf dem Weg kam ihr die Idee, eine Konzertreise von Eisenach nach Görlitz anzubieten. Dazu sind die Gemeinden vor Ort und natürlich ganz besonders alle Pilger herzlich eingeladen.

Das Konzert „AUF DEM WEG“ findet am Samstag, dem 21. Juni 2014 in der Marienkirche von Horburg-Maßlau statt und beginnt um 17:00 Uhr. Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende ist willkommen.

Weitere Informationen unter www.stefanieschwab.de.

Veranstaltung
 

Pfingstkonzert mit Capella Via Regia

Am Sonntag den 08.06.2014
Start: 16:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
 

Werke von Albinoni, Johann Sebastian Bach, Händel, Haydn u.a.
Musikalische Leitung: Ludolf Kähler
Geistliches Wort: Superintendent i.R. Magirius
Eintritt 5 EUR
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Programminformationen

Auf dem Programm stehen diesmal eine Triosonate in A-Dur von Tomaso Albinoni, drei deutsche Arien von Georg Friedrich Händel, die Sonate in D-Dur für Violoncello und Cembalo von Johann Sebastian Bach, Giuseppe Sammartinis Konzert für Sopranblockflöte und Streicher in F-Dur und das “Quinten-Quartett” in d-moll von Joseph Haydn.

Die Capella Via Regia musiziert unter der Leitung von Ludolf Kähler. Als Gast ist die Sopranistin Tanja Mertelsmann zu hören. Superintendent i.R. Friedrich Magirius wird ein geistliches Wort sprechen.

Veranstaltung
 

Posaunengottesdienst zu Himmelfahrt

Am Donnerstag den 29.05.2014
Start: 10:00 Uhr
Ende: 12:00 Uhr
 

mit Pfarrer Dr. Meißner
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Rezension

LVZ am 28.05.2014: Posaunenklänge für fünf Jahre Pilgerquartier
Text: Roland Heinrich Artikel lesen

Veranstaltung
 

Internationale Folkmusik

Am Sonntag den 18.05.2014
Start: 16:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
 

mit Squeezebox Teddy, dem letzten Troubadour Europas
Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

alles anders, vollständig anders als hier

Erlebtes

Auf Gandhis letzten Spuren wandeln,

den motorisierten Rikschafahrern auf den Leim gegangen sein

und ihnen

trotzdem glücklich entkommen.

 

Die Armut der untersten Kaste

und

den Schmutz und Staub der Straßen mit allen Sinnen spüren.

Sich unter Buddhas Baum der Erkenntnis setzen

und wissen,

dass selbst das kleinste Körnchen seiner Weisheit

wie Sand durch die Finger rinnen wird.

(Thomas Nitschke, Varanasi, August 2013)

Indien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger Simmat

Vielleicht waren es die intensivsten dreieinhalb Wochen im Leben von Holger Simmat und Thomas Nitschke? Vielleicht haben sie auch nicht die Fähigkeit, all das im Zeitraffer Erlebte richtig zu verarbeiten und in aller Ruhe „sacken“ lassen. Vielleicht können sie ebenso wenig die flächendeckende Armut und die unzähligen Müllberge, die tobende Hektik und das unbeschreibliche Chaos auf den Straßen von Neu-Delhi, von Agra und von Varanasi; die Kopfschmerzen während des Überquerens des zweithöchsten Passes der Welt; die wohltuenden Ruhe und Düfte in den buddhistischen Tempeln bei Leh sowie die Pracht des meistfotografierten Gebäudes der Erde, des Taj Mahal, richtig beschreiben und mithilfe der Fotos realistisch wiedergeben.

Sie haben es dennoch versucht. Sie haben von mehr als dreitausend Fotos ca. dreihundert ausgewählt und hoffen, mit diesen die Schönheit und die Grausamkeit Indiens zeigen zu können. Denn Indien zeigte sich Ihnen als ein schöner und reizvoller Subkontinent. Schön erschien ihnen Indien beim Anblick der in farbenfrohen Saris gekleideten Frauen; schön zeigte sich das Heimatland von Gandhi, wenn buddhistische Mönche in ihre ganz in rot gestrichenen Klöster zum Besuch eines „Puja“ einluden; schön erschien Indien auch, wenn sie in unzählige, lachende Gesichter blickten, in die Gesichter der im Süden lebenden Draviten, der in Varansi betenden Schivajünger und der im nördlichen Leh ihre Gewürze und seidene Tücher verkaufenden nepalesischen und tibetanischen Händler. Doch Indien offenbarte auch unermessliche Armut und nicht geahnte Grausamkeiten. Die Armut zeigte sich beim Anblick der täglich um ihre Existenz kämpfenden „Dalits“, der sogenannten „Unberührbaren“. Grausam offenbarte sich die Opferung von vier Ziegen im südlichen Mamalapuram während eines blutigen Rituales zu Ehren des Gottes Shiva.

Die Reise von Holger Simmat und Thomas Nitschke währte zwar nur dreieinhalb Wochen, auch haben sie, dessen sind sie sich bewusst, nur ein Bruchteil des indischen Subkontinents gesehen. Aber trotzdem war es eine lohnende und vor allem lehrreiche Reise, denn in Indien ist alles anders, vollständig anders als hier.

Indien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger Simmat