Alle Beiträge von Jürgen Busch

Zum Tod unseres Ehrenmitglieds Gisela Noser-Sperling

Es gibt im Leben für alles eine Zeit,
eine Zeit der Freude, der Stille, der Trauer und der dankbaren Erinnerung

Gisela Noser-Sperling | Foto: Michael Strohmeyer

 

Noch im März dieses Jahres konnten wir mit Gisela Noser-Sperling ihren 90. Geburtstag feiern. Nun erreichte uns die Nachricht von ihrem Tod, die uns zutiefst betroffen macht und mit großer Trauer erfüllt.

Die Sanierung der Rittergutskirche Kleinliebenau wäre ohne ihre tatkräftige und unermüdliche Unterstützung bei weitem nicht so umfassend möglich gewesen. Gisela Noser-Sperling hat dabei von Anfang an regen Anteil genommen, sich mit uns über die kleinen und großen Fortschritte gefreut und – solange es ihre Gesundheit erlaubte – viele Veranstaltungen und Gottesdienste gern besucht.

Ihr Ehrenplatz gegenüber dem Epitaph des Ritters Hans Henrig von Kaneworff wird nun verwaist bleiben. Wir werden Gisela Noser-Sperling schmerzlich vermissen und immer in ehrender und dankbarer Erinnerung behalten.

Neujahrsgrüße für 2019

Liebe Freundinnen und Freunde der Rittergutskirche Kleinliebenau,
wir sagen Ihnen und Euch herzlichen Dank für die Treue zur Rittergutskirche Kleinliebenau!

Neujahrsglocken | Foto: Andreas Golde Ein Jahr voller Kultur und Engagement war 2018. Allen Aktiven sagen wir Dank: Ernestine Adaschkiewitz für die organisatorische und finanzielle Betreuung unserer Vereins- und Stiftungstätigkeit, ja überhaupt für das Zustandekommen der Stiftung Rittergutskirche Kleinliebenau. Herzlichen Dank für die Kultur in unserem Kirchlein: Jürgen Busch. Danke für die gottesdienstlichen Veranstaltungen: Matthias Caffier. Der Pilgerchor feierte 2018 sein fünfjähriges Jubiläum unter Leitung von Annette Ludwig – herzlichen Dank für Euer Wirken! Danke unserem Kantor Thomas Pfeiffer an der Orgel.

Danke für die Betreuung unseres Ehrenmitglieds Gisela Noser: Hermine Zeinert, Annegret Dietze, Helga Westerkamp, Matthias Caffier und Ralf Kuhnke.

Danke für die Öffentlichkeitsarbeit und die Betreuung der Homepage: Heike Sichting, Gudrun Matschenz, Siegfried Adaschkiewitz, Sarah Anna Busch und Thomas Spanier. Danke für die Betreuung der Pilger Annegret Dietze, Familie Zeinert und Familie Adaschkiewitz. Euch auch herzlichen Dank für die kulinarische Umsorgung der Veranstaltungen – besonders Annegret Dietze. Herzlichen Dank für die begonnenen Putzarbeiten am Kirchturm: Lutz Fiedler, Erhard Zeinert und Ralf Kuhnke – Danke lieber Ralf für Deinen Vereinsspirit. Danke allen Mitspielern des Krippenspiels – es war schon bei den Proben ein wunderbares Erlebnis.

Ich schreibe die Grüße zum Jahreswechsel aus Marseille. Diese turbulente Stadt lädt mich zu zwei Wünschen für das kommende Jahr ein. Zum einen fasziniert das helle blaue Licht dieser Stadt. Zum anderen ist ein Wahrzeichen der Hafenmetropole die Madonna mit dem Jesuskind, deutlich zu sehen auf der Kirche „Notre Dame de la Garde“, also „unsere Frau und Mutter der Bewahrung“.

Ich wünsche allen Freunden und Freundinnen unserer Rittergutskirche Kleinliebenau viel Licht und Bewahrung für 2019!

Bleibt behütet!
Henrik Mroska

Gesundes und friedliches Jahr 2017!

Der Mond küsst jede Nacht,
jene, die die Sterne zählen
Maulana Rumi, Mystiker des Islam, 13. Jahrhundert

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit den verliebten Versen Rumis grüße ich Euch im Namen des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau e.V. und wünsche uns allen Sternstunden für das kommende Jahr, auf dass uns Liebevolles begegnet und wir in Liebe unseren Pilgerweg fortsetzen.

Danke Euch allen, die Ihr die Ideen und Arbeiten des Vereins vorangetrieben habt, Euch sind die Sternstunden des letzten Jahres zu verdanken! Lasst uns auch im neuen Jahr Sterne zählen – auf dass der Mond uns jede Nacht küsse.

Euch allen ein gesundes und friedliches Jahr 2017!
Henrik Mroska

Die Rittergutskirche für die Zukunft sichern!

Verein würdigt Patrone | Foto: Siegfried Adaschkiewitz

Zehn Jahre hat der Kultur-und Pilgerverein Kleinliebenau e.V. sich intensiv und mit Erfolg um die Rettung der Rittergutskirche Kleinliebenau bemüht und ein Nutzungskonzept entwickelt, welches das barocke Gotteshaus mit Leben erfüllt. In den letzten beiden Jahren wurde im Verein viel darüber nachgedacht, wie dieses Projekt für lange Zeit gesichert und bewahrt werden kann. Daher treiben wir die Gründung einer selbstständigen Stiftung voran.

Diese Rechtsform bedarf viel Geld. Ab 40.000 € können wir die Selbstständigkeit der Stiftung beantragen. Zahlreiche Stifter haben uns im letzten Jahr unterstützt. Uns trennen von der Sicherung des Kirchleins (nur) noch 14.000 €.

Werden auch Sie Stifter/Patron der Rittergutskirche Kleinliebenau!
Bewahren Sie mit uns das wunderbare Projekt und Baudenkmal für die Zukunft!
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Detaillierte Informationen zur Stiftung finden Sie auf unseren Stiftungsseiten

LVZ am 04.12.2015: „Rittergutskirche hat neue Patrone“
Text: Roland Heinrich, Foto: Michael Strohmeyer Artikel lesen

Brief aus Villefranche an den Schkeuditzer Stadtrat und Bürgermeister

Vereinsvorsitzender Henrik Mroska war im Juli 2015 mit seinem grünen Rennrad unterwegs auf Pilgerpfaden in Frankreich. In Villefranche schrieb er einen Brief an den Stadtrat und den Bürgermeister der Partnerstadt Schkeuditz.
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Henrik Mroska am Ortseingang von Villefranche, 23.07.2015 | Foto: SelfieCher monsieur la maire ut des membres de la ville de Schkeuditz!

Ich habe zu Beginn meiner diesjährigen Pilgerreise auf dem Weg des Jakobus (mit dem Fahrrad) nicht daran gedacht, dass mich mein Pilgerweg auch nach Villefranche – sur-Saone führen würde. Für mich als spiritueller Mensch gibt es eigentlich keine Zufälle. Da man beim Pilgern über vieles ins Nachdenken kommt und innerlich durcharbeitet, ist mir der Aufenthalt hier in der Schkeuditzer Partnerstadt ein guter Anlaß, mich für das Engagement der Stadt Schkeuditz für die Rittergutskirche in Kleinliebenau und das Vertrauen in den Kultur- und Pilgerverein bei Ihnen als Abgeordnete, dem Bürgermeister und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu bedanken.

Der neue Eigentümer der Kirche soll ja eine Stiftung des öffentlichen Rechtes sein. Damit wäre das Projekt absolut gemeinnützig und extrem langlebig. Ich möchte Sie bitten, uns auch hierfür die Treue zu halten und uns zu unterstützen.

Ihnen allen einen guten Weg! Bon camino!
Henrik Mroska

Patronat zu vergeben!

Ende März gründete der Kultur- und Pilgerverein die Förder-Stiftung Kulturdenkmal Rittergutskirche Kleinliebenau. Unser Wille ist es, die Rittergutskirche für die Zukunft zu bewahren, sie in eine Besitzerschaft zu überführen, welche an kein menschliches Leben gebunden ist.

Die nun gegründete unselbstständige Stiftung ist der erste Schritt auf diesem Weg. Jetzt können wir Stiftungsmittel sammeln, um die selbstständige Stiftung zu gründen. Mit einem Stiftungskapital von 40.000 € erhält die unselbstständige Stiftung die Selbstständigkeit und wird durch das Land Sachsen als solche anerkannt. Sie gilt damit als „natürliche Person“ und kann ordentlicher Besitzer der Rittergutskirche werden. Ab diesem Zeitpunkt können keine (erbrechtlichen) Ansprüche auf Objekt und Grundstück erhoben werden. Damit wäre die Rittergutskirche auf lange bzw. unbegrenzte Zeit als ein gemeinnütziger öffentlicher Ort und Raum geschützt.

Spenden können in jeder Höhe gegeben werden. Allen Stiftern wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Ab einer Spende von 250 € (Firmen ab 1.000 €) wird aus der Spende eine Zustiftung und man gehört zur Stifterversammlung. Ab einer Zustiftung von 5.000 € verleiht der Kultur- und Pilgerverein den Titel „Patron/Patronin der Rittergutskirche zu Kleinliebenau“. Diese Patrone, welche mit ihrer Zustiftung sich besonders um die zukünftige Sicherung der Kirche bemühen, werden mit einer persönlichen Inschrift auf der ehemaligen Patronatsloge und einer besonderen Urkunde gewürdigt.

Mehr erfahren Sie dazu auf unserer Seite zur Stiftung.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Christine Schmerwitz! Frau Schmerwitz hat sich als Erste für die Übernahme des Patronates entschieden.

Übrigens: Das Heiligenpatronat über die Kleinliebenauer Kirche haben Katharina von Alexandrien, Ägypten (287 – 305 n. Chr.) und Nikolaus von Myra, Türkei (270 – 343 n. Chr.) inne.

Henrik Mroska

Jubiläum mit „Annelie“

Mit Hoch „Annelie“ feierte der Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau e.V. am Sonnabend, den 04. Juli 2015 sein zehnjähriges Vereinsjubiläum vor und in der Rittergutskirche Kleinliebenau zusammen mit Vereinsmitgliedern, Freunden und Gästen.

Nach einer fröhlichen Kaffeerunde ging es mit einer kleinen Feierstunde in der Kirche weiter, die vom Pilgerchor Kleinliebenau und dem Organisten Christopher Wisniewski musikalisch umrahmt wurde. Vereinsvorsitzender Henrik Mroska hielt zunächst einen Rückblick auf die zehn bewegten Jahre, in denen aus einer Kirchenruine wieder die schmucke Rittergutskirche mit einem Pilgeranbau und einer restaurierten Orgel wurde: das viel beschworene Wunder von Kleinliebenau, das weit über die Region hinaus strahlt und bis heute viele Besucher und Pilger anzieht. Henrik Mroska betonte dabei mehrfach, dass all dies nur durch den begeisterten Einsatz der vielen Mitglieder, Freunde und Unterstützer möglich war – insbesondere auch derjenigen, die dieses Vorhaben finanziell unterstützten. Dafür bedankte er sich vor allem bei Frau Gisela Noser-Sperling, die dem Verein über manche „Durststrecken“ hinweg half. Superintendent i.R. Friedrich Magirius, einer der Hausgeistlichen der Rittergutskirche, lobte in seiner kleinen Andacht den Mut der Vereinsgründer, die den Glauben an das Machbare nie verloren, ihre Vision mit Liebe und Eifer in die Tat umgesetzt und die Hoffnung auf ein neues geistiges und geistliches Leben in dieser Kirche nie aufgegeben hätten. Grüße der beiden Schirmherr/innen des Vereins überbrachten Herr Brunner vom LRA Nordsachsen in Vertretung von Landrat Czupalla und Herr Schikowski vom Ökumenischen Pilgerweg e.V. in Vertretung der Vorsitzenden Esther Zeiher.

Bevor die Feier kulinarisch und musikalisch vor der Kirche weiterging, stellte Ernestine Adaschkiewitz die neugegründete, zunächst noch unselbständige „Förder-Stiftung Rittergutskirche Kleinliebenau“ vor und übergab Stifterbriefe an die ersten Begründer.

Bei rekordverdächtigen Sommertemperaturen gab es anschließend Zünftiges vom Grill, den Lutz Fiedler mit seinem Mitstreitern beheizte, und dazu kühles Nass frisch gezapft vom Fass. Zwischendurch gewährte Siegfried Adaschkiewitz per Video Rückblicke auf Baugeschehen und Höhepunkte der vergangenen 10 Jahre. Die zahlreichen Gesprächsgrüppchen lauschten nebenbei und dennoch aufmerksam den Songs einer eigens zusammengestellten Formation mit unserem singenden Vereinsmitglied Jürgen Busch, der Sängerin Susanne Grütz, begleitet von Gitarrist Kostas Kipuros und Bassist Dirk Zorn.
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LVZ am 07.07.2015: „Kultur-und Pilgerverein feiert sein zehnjähriges Bestehen“
Text: Michael Strohmeyer und Roland Heinrich, Foto: Michael Strohmeyer Artikel lesen

Neujahrsgrüße

Liebe Kulturverliebte, liebe Pilgerbegeisterte!
Willkommen im neuen Jahr 2015!

Rückblickend schauen wir auf ein Jahr mit vielen Veranstaltungen zurück, welche unser Kirchlein gut füllten. Mit diesem Jahreswechsel verabschieden wir Matthias Caffier als Kulturplaner. Sieben Jahre trug die Veranstaltungsplanung seine Handschrift – und das war für unseren Verein ein Segen. Vielfältige Konzerte, Lesungen und Performances präsentierten das Rittergutskirchlein als weltoffenes Haus in der Öffentlichkeit und gewann viele Liebhaberinnen und Liebhaber, welche das Anliegen des Kultur- und Pilgervereins bis heute tragen und unterstützen. Besten Dank, lieber Matthias und vielen Dank liebe Helga Westerkamp für die Organisation von Fördermitteln für die Kulturveranstaltungen des Vereins!

Die Kulturorganisation liegt nun in den Händen von Jürgen Busch und meinen eigenen. Unterstützt werden wir von Gudrun Matschenz und Heike Sichting, welche seit langem die Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Zu bewährten Events wird es neue Impulse in der Kulturplanung für das nun begonnene Jahr geben. Schauen Sie hierfür auf den in Kürze erscheinenden Veranstaltungsplan für dieses Jahr und freuen Sie sich mit uns auf ein Jahr bunter Kultur in der Leipziger Aue.

Eine Baustelle gibt es im kommenden Jahr um die Rittergutskirche, da wir versuchen den Turm trocken zu legen. Für diese Anstrengungen benötigen wir wieder engagierte Unterstützung. Eine weitere Baustelle ist die Installation einer Stiftung für den langfristigen Erhalt des barocken Gotteshauses. An dieser Stelle danken wir Ernestine Adaschkiewitz, welche im vergagenen Jahr viel Energie für dieses Vorhaben aufgebracht hat neben ihrem Engagement als Finanzchef im Kultur- und Pilgerverein. Der Entwurf der Satzung, Gespräche mit Behörden und die Erörterungen im Verein sind unabdingbar für unser Vorhaben, die Kirche auf lange Sicht als weltoffenen Kulturort zu sichern.

Zusätzlich zu all diesen Vorhaben freuen wir uns auf die interessanten Begegnungen im nun beginnenden Jahr. Der Kultur- und Pilgerverein wünscht Ihnen für dieses Jahr, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen und wir uns in Kleinliebenau wiedersehen in Freude über Erreichtes und in der Neugier auf interessante Kulturereignisse.

Für den Verein,
Henrik Mroska

Mit anders UNTERWEGS raus aus dem Sommerloch

Es ist noch gar nicht all zu lange her, dass die Leipziger Sängerin Susanne Grütz zusammen mit ihren Musikern in der Rittergutskirche Kleinliebenau zu Gast war. Mit ihrem Programm „Seelenwanderung“ und Songs von Marvin Gaye, Aretha Franklin oder Mikis Theodorakis schickte sie Zuhörer und Verein in eine kurze Sommerpause.

Am Samstag, den 23. August geht es jedoch schon wieder kulturell weiter. In der Veranstaltungsreihe anders UNTERWEGS erzählt Uwe Dambold Geschichten aus zwölf Jahren Seefahrt über sieben Meere. Am Sontag, den 24. August spielen Ofer Golany and Friends Klezmer, Jazz und Rock aus Israel. Zu diesen und allen anderen Veranstaltungen sind Sie wie immer herzlich eingeladen!
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Einen Rückblick auf das Konzert von Susanne Grütz & Ko. am 13.07.2014 und einen Ausblick auf den Veranstaltungsstart des zweiten Halbjahres gab ein Artikel in der LVZ vom 17.07.2014: Im August geht’s kulturell weiter
Text: mey/rohe, Foto: Michael Strohmeyer Artikel lesen

Alle Veranstaltungen des zweiten Halbjahres finden Sie in unserer Veranstaltungsübersicht.