Der für den 5. April geplante Einsatz am Kirchlein wird auf unbestimmt verschoben. Nach aktueller Sichtung des Bedarfs zeigt sich, dass wir schon beim ersten Einsatz am 8. März so fleißig waren, dass erstmal nix zu tun bleibt. Wir haben deshalb beschlossen den Einsatz zu verschieben, bis der Bedarf augenscheinlicher geworden ist. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle, die am Samstag dabei sein wollten. Bitte spart Euren Elan auf!
Ein neuer Termin für den verschobenen Arbeitseinsatz (voraussichtlich Anfang/Mitte Mai) wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Bis zum Wiedersehen im/am Kirchlein wünschen wir Dir/Ihnen
einen schönen Frühling und eine gute Zeit
Der Internationale Bauorden ist eine kleine Organisation, die Anderen hilft – beim Bauen. Auch unser Verein hat die Hilfe des Bauordens gespürt, als im Sommer 2007 der Rohbau des Pilgerquartiers hochzuziehen war, und auch im September 2010 griffen wir auf Helfer vom Bauorden zurück.
Um solche wertvollen Arbeits-Helfer zu akquirieren und organisieren, bedarf es der „Organisationszentrale“ des Bauordens. Die Bauhilfsprojekte in Mittel- und Osteuropa werden mit Geld für Baumaterialien und Werkzeug unterstützt. Die in deutschen Baucamps ohne Taschengeld arbeitenden jungen Freiwilligen aus Osteuropa erhalten einen Reisekostenzuschuss.
Nicht anders als unser Verein benötigt auch der Bauorden verlässliche Eigenmittel. Dabei ist er künftig mehr denn je auf Spenden und private Sponsoren angewiesen, weil es auch für den Bauorden von Jahr zu Jahr schwieriger wird, ohne Verluste über die Runden zu kommen: Spenden (vor allem Großspenden) gehen zurück, Zuschüsse der öffentlichen Hand werden weniger, und trotz des hohen persönlichen Einsatzes der Hauptamtlichen ist die Zukunft des Bauordens unsicher. Und es gibt im In- und Ausland noch so viele Projekte, die Hilfe verdienen, und es gibt so viele Freiwillige, die einen Teil ihrer Freizeit oder ihres Urlaubs für diese Hilfe opfern würden und tatkräftig zupacken wollen.
Die dem Bauorden zur Verfügung stehenden Mittel reichen dafür allein nicht aus. Ohne zusätzliche Spenden wird der Bauorden und damit dieses wunderbare Konzept der Hilfe auf Dauer nicht überleben können. Die Arbeit der Freiwilligen in den Baucamps vervielfacht jede Spende!
Wir werden als Verein die Kollekte des diesjährigen Weihnachtsgottesdienstes für die Arbeit des Bauordens spenden.
Wenn auch Sie helfen möchten: bitte auf das Spendenkonto der Sparkasse Vorderpfalz BLZ 545 500 10 Kontonummer 191 1711 80.
Wir freuen uns außerordentlich, dass unser Projekt der Sanierung der Rittergutskirche Kleinliebenau für den Anbau des Pilgerquartiers und die Gestaltung der Außenanlagen im Sächsischen Landeswettbewerb „Ländliches Bauen“ 2013 den 2. Preis in der Kategorie „Entwicklung dörflicher Freianlagen…“ bekommen hat.
Wir haben die Jury in mehreren Kategorien beeindruckt: mit der schonend instand gesetzten Kirche, der neuen kulturellen Nutzung, dem gelungenen Anbau des Pilgerquartiers und der Eingliederung in den Ort und das Geflecht des Jakobsweges.
Besondere Anerkennung haben die Freiflächen bekommen, die stellvertretend für alles Andere den Preis eingeworben haben:
„… schlicht und praktisch, aber auch originell und mit einer besonderen Botschaft: Das steinerne Monument der Kirche soll durch eine einladende Geste wieder an das Leben des Dorfes angeschlossen werden. Aus einfachstem Material entstand ein benutzbares Kunst-Werk. Es grenzt den Kultur-und Pilgerort nicht mit einer Mauer ab, sondern umgibt ihn mit einem leichten hölzernen Rahmen. Er definiert einen Vorraum, dient als Sitzbank und führt als Steg um die Kirche. Auch das Pflanzkonzept zielt mit seinem Bezug zu den Jahreszeiten eher auf das Lebendige als auf das Dekorative. All das markiert den Ort als einen besonderen, ohne sich wichtig zu nehmen. Insgesamt überzeugt das Projekt von der Trägerschaft bis zum Detail. Es könnte Vorbild für andere dörfliche Initiativen sein.“ (Auszug aus der Broschüre zum Landeswettbewerb Ländliches Bauen 2013)
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Das alles wäre ohne das legendäre Kaffeetrinken von Gudrun Matschenz mit Barbara Steiner 2008 und der Folgeidee der „Neuen Auftraggeber“ wahrscheinlich nicht so weit gediehen. Großen Dank in diesem Zusammenhang auch an Ursula Quester als die Architektin des Pilger-Anbaus, an die Gestalter des „Lustganges“ Veronique Faucheur und Marc Pouzol vom Altelier Le Balto in Berlin und die Schöpfer unseres „Maxi-Werkzeug-Aufbewahrungs-Schrankes“ Holger Lindmüller und Gregoire Touré! Nicht vergessen werden soll in dieser Aufzählung das Planungsbüro Fiedler (posthum).
„Keine Ahnung was da auf uns zukommt! Aber: Ihr seid herzlich dazu eingeladen – und wie immer ganz spontan! Der Kulturpilger im Kleinformat!“ – mit diesen Worten lud Henrik überraschend in sein Wohnzimmer ein, um mit Gästen eine neue Form von Kunst zu erleben.
As far away as home, Paris – Warsaw 01 | Photos by J. C. (c) 2013
Sandino, Luka und Juliette, drei junge „Aktionskunst-Kuratoren“ aus der Schweiz und derzeit in Paris lebend, stellten auf einer Reise von Paris nach Warschau ein Ausstellungsprojekt des Niederländers Guido van der Werve anstelle einer musealen Präsentation vor. In den Wohnzimmern von Leuten, die sie mehr oder weniger zufällig auf der Strecke Paris-Warschau aussuchten. Und dazu gehörte das von Henrik.
As far away as home, Paris – Warsaw 02 | Photos by J. C. (c) 2013
Es ging um das jüngste Videowerk des Aktionskünstlers Nummer veertien, home (2012).
Die an sich einfache Idee des Künstlers ist es, sich „As far away as home“ („Genau so weit weg wie nach Hause“) schwimmend, laufend und radfahrend dem Thema „zu Hause“ (= home) anzunähern und dabei das Leben Frederic Chopins als roten Faden zu benutzen: von Warschau nach Paris, 1700 km.
As far away as home, Paris – Warsaw 03 | Photos by J. C. (c) 2013
Van der Werve selbst, als „thrillingly idiosyncratic artist“ beschrieben, lernten wir leider nicht kennen – dafür hatten wir einen sehr anregenden Abend mit den drei Wahl-Parisern, welche uns das Kunstwerk nahe brachten und mit denen wir über Kunst, Kultur, Pilgern und Gott und die Welt philosophierten.
As far away as home, Paris – Warsaw 04 | Photos by J. C. (c) 2013
Für Interessenten gibt es unten den Verweis auf die Webseite der Schweizer Galerie, welche das Kunstwerk kuratiert. Dort kann man auch ein Dossier zum Kunstwerk herunterladen. Und auf unseren Fotoseiten drei Bilder vom Abend, aufgenommen von Profi-Fotografin J. C.
Die Deiche entlang der Neuen Luppe sind nun wieder für Radfahrer, Wanderer und Pilger nutzbar. Unser Hochwasserpolder läuft langsam leer. Überall stehen Wasserlachen im Wald und auf den Wiesen.
Die Mücken freuen sich darüber sehr. Unser Tipp deshalb für den nächsten Besuch in Kleinliebenau: etwas Mückenschutz einstecken!
Die Stadt Schkeuditz hat einige Fotos und eine Dokumentation zum 2013er Hochwasser suf der Stadtseite parat, siehe www.schkeuditz.de (auf „Aktuelle Hochwasserlage“ klicken)