Bauarchiv 2011

Innensanierung: Orgelempore, Treppe und Blasebalgraum

2011 konnte die Innensanierung mit der Aufbereitung der Wandmalereien aus dem vierten Bauabschnitt durch Restaurator Volker Wiesner und seine Assistentin Petra Amann abgeschlossen werden.

2011-09-xx-Schriftzug-JF2011-07-xx-Restaurator-MSDSC_97060001-1.jpg2011-07-19-Empore-HS(1853)2011-07-19-Empore-HS(1837)

Ein kleiner, fünfter Bauabschnitt umfasste die holztechnische Sanierung der Orgelempore mit dem Treppenaufgang, bei der die Firmen Scholz Bau und Schönburg wieder Hand in Hand arbeiteten.

Dies war auch Voraussetzung für die zukünftige Sanierung der Orgel und erforderte erneut einige geschickte Logistik und Technologie im Umgang mit kleineren Gerüsten, um den laufenden Kultur- und Konzertbetrieb ohne übermäßige Einschränkungen durchführen zu können.

Außerdem widmete sich Herr Wiesner der Renovierung des Altars. Neben einer behutsamen Rekonstruktion der Farbgebung mussten verschiedene abgebrochene Holzteile ergänzt werden. Übereinstimmend mit der übrigen Inneneinrichtung wurde die Farbfassung vom Ende des 19. Jahrhundert wiederhergestellt.

Die Bemalung der Empore übernahm Frau Amann. Bereits im Jahr zuvor waren lockere Putzbereiche der Emporenbrüstungsfelder gesichert und herausgebrochene Teile ergänzt worden. Die Farbgebung wurde nun komplettiert, sodass die Vorhangmalerei wieder in ihrer ganzen Pracht erlebbar ist.

In Vereins-Eigenleistung montierten Siegfried Dorn und Erhard Zeinert die Kirchenbänke wieder an ihre Plätze und nahmen Reparaturarbeiten daran vor. Der Blasebalgraum erhielt vorerst nur einen Vorhang. Dort sollen Fenster eingebaut werden, die dem Zuschauer einen kleinen Einblick in die Orgeltechnik geben. Dafür werden denkmalpflegerisch passende Fenster derzeit restauratorisch aufgearbeitet.

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