Georgien

anders UNTERWEGS. Eine Reise durch den eurasischen Staat an der Grenze zwischen Europa und Asien. Multimedialer Reisebericht mit Herrn Prof. Dr. Kruczynski. Kulturbeitrag: 5 €
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Ananuri Kloster | Foto: Klaus KruczynskiNach Armenien, Albania (heute Aserbaidschan) und dem Königreich Aksum (Äthiopien und Eritrea) ist Georgien der vierte christliche Staat der Welt. Bereits im Jahre 337 wurde das Christentum zur Staatsreligion erhoben. Nach dem Zerfall der Sowjetunion in den 1990er Jahren gelangen das kirchliche Leben und die Rückbesinnung der Georgier auf ihren Glauben zu erstaunlicher Blüte.

Im Unterschied zu Armenien sucht Georgien die Verbindung zum Westen. Schon an der Grenze weht die EU-Flagge wie ein Sehnsuchtssymbol.

Wir durchqueren den an Naturschönheiten reichen Kleinen Kaukasus, gelangen schließlich nach Kutaissi, der Hauptstadt der sagenumwobenen goldreichen Kolchis. Gori ist auch heute noch der verehrte Geburtsort Stalins. Tiflis vorgelagert ist Mzcheta, die antike Hauptstadt und das kirchliche Zentrum Georgiens mit einer geschichtsträchtigen Kathedrale und dem frühen Dshwari-Koster. Tiflis erstreckt sich zu beiden Seiten der Kura. Die schöne Stadt wirbt heute auch mit erstaunlichen Zeugnissen der modernen Architektur. Das Ananuri-Kloster an der Georgischen Heerstraße ist der Abschluss einer großartigen Reise.