Wenn das Laub fällt: Dachrinnenreinigung

Einmal im Jahr heißt es bei uns: Dachrinnen sauber machen. Jürgen und ich, mittlerweile ein eingespieltes Team, haben uns ans Werk gemacht.
Das Ergebnis habe ich festgehalten: mehrere 10-Liter-Eimer voll Laub aus drei Dachrinnen – und obendrein ein verrosteter Laubfangkorb, der schon ins Fallrohr gerutscht war.

Zum Jahreswechsel herzliche Grüße!

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Foto: Susanne Grütz

In den Zwischenzeiten 

Hunger und Leere
Welterklärungen
schlagen um die Ohren
Doch ein Engel
durchbricht die Bahn
Lust und Liebe
sind reale Gefahr des Bösen
Geboren in
meiner  wahren Tiefe
wachsen mir Flügel

Henrik Mroska

Liebe Kulturbegeisterte!

Danke für Eure Treue und Euch ein wunderbares 2026 – Bleibt behütet!
Beste Grüße aus der Rittergutskirche Kleinliebenau!

Adventslieder mit den Leipziger Brüllschrecken

Veranstaltungen Ein Kommentar

Sie brüllen nicht, verbreiten auch keinen Schrecken.

Die sechs sympathischen A-Cappella-Sänger:innen der „Clamores horribilis Lipsiensis“, die sich übersetzt „Leipziger Brüllschrecken“ nennen, singen im Gegenteil sehr angenehm und begeisterten uns am 4. Advent in der Rittergutskirche mit einem Adventskonzert der besonderen Art: Mit humorvollem Charme präsentierten sie eine ausgewogene Mischung aus traditionellen, internationalen und jazzigen Adventsliedern.

Ein gelungene Stunde, die Adventsstimmung mit Leichtigkeit verknüpfte.

Dank an alle Mitwirkenden und das Publikum – wir freuen uns schon auf das nächste Konzert!

Leipziger Brüllschrecken

Leipziger Brüllschrecken

Wenn Bach die Kälte vertreibt – Begegnung mit einem jungen Organisten


Vor ein paar Tagen erhielt ich folgende E-Mail – ein Auszug daraus:

Ich heiße Alexander und bin Student an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Gestern habe ich die Kirche in Priesteblich besichtigt und dabei Ihre Frau getroffen, die mir Ihre E-Mail-Adresse gegeben hat.
Da ich Organist bin, interessiere ich mich sehr für Orgeln – besonders in Leipzig und Umgebung. Ihre Frau meinte, dass ich mit Ihnen klären könnte, ob es möglich wäre, die Kirche in Kleinliebenau zu besichtigen, um einige Fotos der Orgel und des Spieltisches zu machen.
Ich werde mein Masterstudium (Konzert Orgel) im Jahr 2026 abschließen und habe allein in den letzten zwei Jahren mehr als 80 Konzerte in sieben verschiedenen Ländern gespielt.

Natürlich sagte ich zu und antwortete ihm. Heute trafen wir uns in der bitterkalten Kirche. Alexander, ein sehr höflicher und freundlicher junger Mann, machte zahlreiche Fotos unserer Orgel. Als ich ihm anbot, nicht nur zu fotografieren, sondern auch selbst zu spielen, ließ er sich nicht lange bitten. Bald erfüllte Musik von Johann Sebastian Bach den Kirchenraum – seinem Lieblingskomponisten. Nebenbei erzählte Alexander, dass er bereits vor seinem Studium in seiner Heimat Russland Orgeln repariert hatte.
Unser musikalisches Intermezzo dauerte allerdings nicht lange. Die Kälte setzte ihm spürbar zu, besonders den Händen – er spielte sogar nur in Strümpfen. Anschließend lud ich ihn noch auf einen Tee ein, bis der Linienbus ihn zurück nach Leipzig brachte.
Vielleicht ergibt sich noch die Möglichkeit, ihm über meinen Kontakt in Horburg einen Besuch in der Marienkirche zu ermöglichen – dort zu fotografieren und zu spielen wäre ein Wunsch von ihm.

Alexander Instagram: archalex_orgel