Alle Beiträge von Alexander Wolsza

Grüße aus Jeruzalem…

… nach Kleinliebenau und an das heutige Geburtstagskind!

Wir hätten nicht gedacht, als wir Anfang Mai gestartet sind, nach so kurzer Zeit im Juni schon in Jeruzalem zu sein.

Dabei führte uns, wie so oft in den letzten Wochen, der Zufall in diese Gegend, wo sich die wohl wunderschönsten Weinberge der Welt befinden. Davon waren schon die Kreuzritter im 13. Jahrhundert überzeugt, als sie den eigentlichen Weg nach Jerusalem suchten.

Dass man hier das Handwerk versteht, davon durften wir uns bei Familie Puklavec, auf deren Wiese mit fantastischen Blick über die Weinberge wir übernachten durften, überzeugen.

Prelekija Ljutmor lädt ein, um irgendwann einmal wiederzukommen. Und bis dahin davon zu träumen.

IMG_20150606_175732IMG_20150606_182933

IMG_20150606_161721IMG_20150606_171351IMG_20150606_193446IMG_20150606_183235IMG_20150606_203733

Gegenan

Die Tagebuchaufzeichnungen des ehemaligen Hochseefischer Uwe Dambold, in Schrift und Bild, erzählen von der wundersamen Welt der Seeleute, einer Gemeinschaft von Individualisten, skurrilen Typen, herrschsüchtigen und jammervollen Gestalten.

Gegenan (2014) | Foto: Uwe DamboldGegenan (2014) | Foto: Uwe DamboldGegenan (2014) | Foto: Uwe DamboldGegenan (2014) | Foto: Uwe Dambold

 

 

 

 

 

Sternenwege

Vortrag von Henning Diestel, Vorsitzender des Vereins Jakobsweg Via Imperii,  unterlegt mit Bildern wird von einer Pilgereise nach Santiago und vom Pilgern von Görlitz bis Santiago seit 2003 in Etappen berichtet. Dazu werden auch die Pilgerwege in Mitteldeutschland und Pilgerinitiativen wie das Samstagspilgern gestreift.

Sternenwege | Foto: H.DiestelSternenwege | Foto: H.DiestelSternenwege | Foto: H.DiestelSternenwege | Foto: H.Diestel

 

 

 

 

Samstag, 21.06.2014 | 16:00 Uhr | Kulturbeitrag 5,00 EUR

alles anders, vollständig anders als hier

Auf Gandhis letzten Spuren wandeln,

den motorisierten Rikschafahrern auf den Leim gegangen sein

und ihnen

trotzdem glücklich entkommen.

 

Die Armut der untersten Kaste

und

den Schmutz und Staub der Straßen mit allen Sinnen spüren.

Sich unter Buddhas Baum der Erkenntnis setzen

und wissen,

dass selbst das kleinste Körnchen seiner Weisheit

wie Sand durch die Finger rinnen wird.

(Thomas Nitschke, Varanasi, August 2013)

Indien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger Simmat

Vielleicht waren es die intensivsten dreieinhalb Wochen im Leben von Holger Simmat und Thomas Nitschke? Vielleicht haben sie auch nicht die Fähigkeit, all das im Zeitraffer Erlebte richtig zu verarbeiten und in aller Ruhe „sacken“ lassen. Vielleicht können sie ebenso wenig die flächendeckende Armut und die unzähligen Müllberge, die tobende Hektik und das unbeschreibliche Chaos auf den Straßen von Neu-Delhi, von Agra und von Varanasi; die Kopfschmerzen während des Überquerens des zweithöchsten Passes der Welt; die wohltuenden Ruhe und Düfte in den buddhistischen Tempeln bei Leh sowie die Pracht des meistfotografierten Gebäudes der Erde, des Taj Mahal, richtig beschreiben und mithilfe der Fotos realistisch wiedergeben.

Sie haben es dennoch versucht. Sie haben von mehr als dreitausend Fotos ca. dreihundert ausgewählt und hoffen, mit diesen die Schönheit und die Grausamkeit Indiens zeigen zu können. Denn Indien zeigte sich Ihnen als ein schöner und reizvoller Subkontinent. Schön erschien ihnen Indien beim Anblick der in farbenfrohen Saris gekleideten Frauen; schön zeigte sich das Heimatland von Gandhi, wenn buddhistische Mönche in ihre ganz in rot gestrichenen Klöster zum Besuch eines „Puja“ einluden; schön erschien Indien auch, wenn sie in unzählige, lachende Gesichter blickten, in die Gesichter der im Süden lebenden Draviten, der in Varansi betenden Schivajünger und der im nördlichen Leh ihre Gewürze und seidene Tücher verkaufenden nepalesischen und tibetanischen Händler. Doch Indien offenbarte auch unermessliche Armut und nicht geahnte Grausamkeiten. Die Armut zeigte sich beim Anblick der täglich um ihre Existenz kämpfenden „Dalits“, der sogenannten „Unberührbaren“. Grausam offenbarte sich die Opferung von vier Ziegen im südlichen Mamalapuram während eines blutigen Rituales zu Ehren des Gottes Shiva.

Die Reise von Holger Simmat und Thomas Nitschke währte zwar nur dreieinhalb Wochen, auch haben sie, dessen sind sie sich bewusst, nur ein Bruchteil des indischen Subkontinents gesehen. Aber trotzdem war es eine lohnende und vor allem lehrreiche Reise, denn in Indien ist alles anders, vollständig anders als hier.

Indien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger SimmatIndien | Foto: Holger Simmat

Weltreise statt Kindergarten

Weltreise statt Kindergarten | Foto: Familie PiontekWeltreise statt Kindergarten | Foto: Familie PiontekWeltreise statt Kindergarten | Foto: Familie PiontekWeltreise statt Kindergarten  | Foto: Familie Piontek

„Ihr seid verrückt!“ Diese Worte hörten die radbegeisterten Eltern mit ihren Kindern, Titus 2 und Anika 5 Jahre alt, lange bevor sie zu dieser Reise durch Malaysia, Thailand, Neuseeland und Sri Lanka aufbrachen.

Dabei blieben die vorausgesagten Krankheiten aus. Die lethargische Ostküste Malaysias lehrte sie Langsamkeit. Auf dem Markt um Gemüse feilschen, auf einem Spirituskocher würzige Currys zubereiten, Kokosnüsse von den Palmen holen, die Zeit mit den Fischern in einem Schattenhäuschen verbringen und alle paar Tage weiter zu radeln, das war ihr Alltag.

„All das öffnete unsere Sinne“, sind sich Katja und Waldemar einig. Dabei entstanden 11000 Fotos und mehrere Stunden O-Ton Aufnahmen, die zu einem einzigartigen Lichtbildvortrag zusammengestellt wurden, der auch anderen Eltern Mut machen soll, sich ihre eigenen Träume zu erfüllen.

 Weltreise statt Kindergarten | Foto: Familie PiontekWeltreise statt Kindergarten  | Foto: Familie PiontekWeltreise statt Kindergarten | Foto: Familie PiontekWeltreise statt Kindergarten | Foto: Familie Piontek

Hintergründe und Details auf www.39grad.de

Frühjahrsputz für die neue Saison 2014

Die Mitglieder des Kultur- und Pilgervereins trafen sich am Wochenende zum Frühjahrsputz in Kleinliebenau, um die Rittergutskirche für die neue Veranstaltungssaison vorzubereiten.

Eröffnet wird sie zur Buchmesse am 16. März, 15.00 Uhr mit einer Pilger-Lesung von Mady Host. Danach finden fast das ganze Jahr über regelmäßig weitere Lesungen, Konzerte und Gottesdienste statt.

Der Verein erwartet wieder interessante Gäste und freut sich auf zahlreiche Besucher.

Auch Pilger mit Hund, Esel oder Pferd sind willkommen.

Pilgerpferd Luna (2013) | Foto: S.AdaschkiewitzPilgerpferde Luna und Culano (2013) Foto S.AdaschkiewitzLuna  und Culano – das sind nicht zwei Pilger, sondern zwei Pferde. Der Pilgerführer schreibt zur Kleinliebenauer Herberge:  „auch Pilger mit Hund, Esel oder Pferd sind willkommen“. Pilger mit Hund hatten wir schon, Pilger mit Esel oder Pferd aber noch nicht. Eigentlich sollten diese Tiere im Garten eines unserer Vereinsmitglieder deren Schäfchen Gesellschaft leisten, aber unsere berittenen Pilger hatten sich einen Platz im Pferdehotel „Reiterhof Kleinliebenau“ reserviert. Ein Pferd hatte sich den Huf vertreten, sodass der Hofschmied des Reiterhofs kontaktiert werden musste. Das konnte korrigiert werden, der Weiterritt am nächsten Tag verzögerte sich dadurch etwas.

Wir hatten leider einen Arzttermin,  aber die beiden pilgernden Reiter, Herr und Frau Schaudin,  waren so freundlich und haben uns einige Tage später ein Foto  „Pilger mit Pferd vor der Herberge“ geschickt, sodass auch dieses Ereignis mit Foto in die Chronik des Vereins eingehen kann.

Früh übt sich, wer ein guter Pilger werden möchte.

Pilgerkind Linea (2013) Foto S.AdaschkiewitzEs klingelte. Klein-Linea  stand  verlegen am Eingangstor neben ihrem Papa Paul und bat um Unterkunft in unserer Pilgerherberge. Sicherlich war sie den größten Teil der Stecke von Leipzig nach Kleinliebenau in ihrem zweirädrigen Wagen  gezogen worden. Auf die Frage nach ihrem Alter hielt sie drei Fingerchen in die Höhe, sprechen wollte sie nicht. Sie war offensichtlich sehr schüchtern Fremden gegenüber. Das erste Mal in der Pilgerherberge Kleinliebenau! Ich hätte wirklich sehr gern gewusst, wie lange unsere jüngste Pilgerin den Weg durchgehalten hat.

DER BLAUE PLANET – Kleinliebenau im Herbst 2013

Der Kulturkalender unseres Vereins verspricht für die Zeit nach der Sommerpause nicht nur ein abwechslungsreiches, sondern vor allem ein hochkarätiges Programm. So werden bereits am 18. August unter dem Titel „Wer die Rose ehrt“ die besten Ostrock-Klassiker erklingen, darunter so bekannte Titel wie „Der blaue Planet“ und „König der Welt“ der Gruppe Karat, dargeboten vom Ausnahme- Duo Capriccio.

Zwischen den 1. September und den 6. Oktober fällt in Kleinliebenau die Zeit der Feste: Wir beginnen am 1. September mit dem Kirchweihfest, danach beteiligen wir uns am 8. September am Tag des offenen Denkmals und schließlich feiern wir am 6. Oktober das Erntedankfest. Auch dazu haben wir  wieder alte und neue Bekannte der sächsischen Musikszene eingeladen. Ganz besonders freuen wir uns auf das Konzert der gefeierten Folkband Buckijit aus Dresden, die irischen, skandinavischen und Balkan-Folk im Gepäck hat. Langjährige Konzertbesucher der Rittergutskirche wissen: Folk in Kleinliebenau ist ein Muss! Zu den „alten Bekannten“ zählt unter anderem die Gruppe Klangprojekt: Mit ihren ungewöhnlichen Klangexkursionen wird sie auch diesmal den Tag des offenen Denkmals bereichern.

Auf den Herbst stimmt die Kantorei Markkleeberg-West unter Leitung ihres Kantors Frank Zimpel ein, und zwar am 22. September mit ihrem Programm „Bunt sind schon die Wälder“, zu dem auch Orgelstücke und Rezitation gehören. Danach folgt am 20. Oktober ein weiteres Herbstkonzert, diesmal  mit dem Leander-Quartett .

Mindestens zwei interessante musikalische Lesungen gehören ebenfalls zum Programmangebot: Erstmals wird der Leipziger Lyriker Andreas Reimann am 6. Oktober in der Rittergutskirche lesen und am 9. November gibt es in der Reihe „anders UNTERWEGS“ eine Hiddensee-Lesung mit Marion Magas unter dem Titel „Versteckte Insel im verschwundenen Land“ .

Ganz besonders freuen wir uns, dass es neben den traditionellen Gottesdiensten zum Kirchweihfest, dem Erntedankfest und dem Reformationstag in nächster Zeit drei Taufen in der Rittergutskirche geben wird. Und natürlich freuen wir uns auch auf die Pilger, die zurzeit fast täglich an die Tür des Pilgerquartiers klopfen und auf ihre individuelle Weise dazu beitragen, das kulturelle Angebot des Blauen Planeten Kleinliebenau zu bereichern.

Mit dem Pilgergruß ultreia! grüßt Sie herzlich und freut sich auf Ihre Einkehr in der Rittergutskirche

Ihr Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau e.V.

Inspirierende Sommerpause des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau

Liebe Freunde, Besucher und Unterstützer des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau,

wohlverdient ist der Kulturbetrieb in eine heiße Sommerpause eingetreten. Die Mitglieder schwirren in verschiedenste Gefilde in Europa und darüberhinaus. Im Gepäck eine positive Bilanz der Veranstaltungen des 1. Halbjahres 2013. Unterwegs werden neue Eindrücke und unbekannte Kulturen eine Inspiration für künftige Highlights in unserer Kirche sein. Ihnen/Euch allen noch eine erholsame Sommerzeit und ein Wiedersehen ab 18.08.2013 in Kleinliebenau!