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WiederaufbauDer Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau e.V. hat den Wiederaufbau der Rittergutskirche einschließlich der Sanierung im Inneren abgeschlossen. Dach und Außenhaut des Gebäudes wurden 2010 fertig saniert. Die Innensanierung wurde mit der Aufbereitung der Wandmalerei 2011 beendet. Das Projekt war wegen seiner immensen organisatorischen und finanziellen Herausforderung in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Alle spannenden Details zum Baugeschehen finden Sie im Fünfter Bauabschnitt: Innensanierung Orgelempore, Treppe und Blasebalgraum 2011 wurde die Innensanierung mit der Aufbereitung der Wandmalerei aus dem 4. Bauabschnitt durch Restaurator Volker Wiesner abgeschlossen. Ein kleiner, fünfter Bauabschnitt umfasste die holztechnische Sanierung der Orgelempore mit dem Treppenaufgang. Dies war auch Voraussetzung für eine spätere Sanierung der Orgel und erforderte wieder einige geschickte Logistik und Technologie, um den Kultur- und Konzertbetrieb ohne übermäßige Einschränkungen durchführen zu können. 2011 startete auch eine umfassende "Orgelaktion", um die Finanzierung von Rekonstruktion und Reparatur sichern zu können. Um weitere Verschmutzungen zu vermeiden, wurden bereits 2010 alle Orgelpfeifen ausgebaut und fachgerecht eingelagert. Von der Orgelkommission (Orgelrestaurator Herr Gernhardt, Denkmalpfleger Dr. Hodick) wurde ein Plan zur Rekonstruktion erarbeitet und vom Verein drei Orgelbaufirmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Der Verein wird, unterstützt durch die Fachleute, die geeignetste Firma beauftragen, sobald die Finanzierung abgesichert ist. Im Außenbereich wurden kleine Ergänzungsarbeiten durchgeführt: Reste von Pflasterarbeiten, Einbau von Fahrradständern, Ansäen der Blumenwiese.
Vierter Bauabschnitt: Innensanierung Wand und Fußboden | Gestaltung der Außenanlagen 2010 begann die Innensanierung von Fußboden, Gestühl, Decke und Wänden. Den
Kulturbetrieb trotz Baustelle ohne übermäßige Einschränkungen durchzuführen, erforderte eine geschickte Logistik und Technologie. Der Verein hatte die Aufgabe, das Gestühl auszubauen, zwischenzulagern und anschließend repariert wieder einzubauen, außerdem jeweils vor den Konzerten die "Baustelle Kirche" für die Besucher in einen zumutbaren Zustand zu versetzen. Dritter Bauabschnitt: restauratorische Instandsetzung der Außenfassade | Fertigstellung des Pilgerquartiers Nach zweijähriger ehrenamtlicher Bautätigkeit wurde das Refugium fertiggestellt und am 29. Mai 2009 der pilgernden Öffentlichkeit übergeben und ökumenisch durch unseren katholischen Flughafenseelsorger Pfarrer Dr. Christian sowie den evangelischen Schkeuditzer Ortspfarrer Dr. Meißner geweiht. Im Herbst 2009 wurde an der Sanierung der Außenfassade gearbeitet. Es mussten neben der Fundamentsanierung Ausbesserungen am Mauerwerk erfolgen und die Fassade mehrlagige Schichten aus Spezialputz bekommen. Die Putzoberfläche ist nun denkmalgerecht wie nach der letzten Fassung von 1925 wiederhergestellt. Auch die Farbe wurde nach der vom Restaurator für 1925 nachgewiesenen Kombination ausgewählt. Zweiter Bauabschnitt: Sanierung Kirchenschiff und Glockenstuhlebene sowie Restaurierung der Bleiglasfenster Anfang August 2008 wurde das Kirchenschiff eingerüstet und der Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau e.V. übernahm in Eigenleistung das Abdecken der Ziegel sowie den provisorischen Wetterschutz mit Folieplanen. Im Herbst wurden der schadhafte Dachstuhl und die Gesimse denkmalgerecht repariert und die Dachhaut wieder hergestellt. In der Glockenstuhlebene mussten Balken komplett ausgetauscht und verschiedene Schadstellen im Mauerwerk ausgebessert werden. Zum Adventskonzert konnte unsere Glocke wieder klingen. Dank der Unterstützung unserer Sponsoren, allen voran Frau Noser, gelang es auch, alle Bleiglasfenster zu sanieren. Erster Bauabschnitt: Sanierung des Kirchturms | Rohbau Pilgerherberge Im Jahr 2007 konnte die Errichtung des Pilgerquartieres und nach langem Ringen um die nötigen Finanzen die Turmsanierung in Angriff genommen werden. Baubeginn war am 7. Juni 2007 mit dem ersten Spatenstich für das Fundament des Pilgerquartiers. Den Rohbau des Pilgerquartieres errichteten im Sommer Mitglieder des Internationalen Bauordens Worms, unterstützt von Vereinsmitgliedern und anderen freiwilligen Helfern. Im Oktober 2007 schloss sich die Sanierung des barocken Kirchturms an. Der erste Bauabschnitt endete Anfang 2008 mit der feierlichen Turmbekrönung der Rittergutskirche.
Danksagung Ohne die finanzielle Förderung durch das Regierungspräsidium und die Stadt Schkeuditz, das finanzielle Engagement von vielen Einzelpersonen, besonders Frau Noser aus Leipzig, und regionalen Firmen (u.a. Firma Rothkegel, Zuber-Beton) wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Ohne das "personelle" Engagement aller Beteiligten aber auch nicht. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Förderer und Helfer, die das Projekt kraftvoll unterstützt haben und auch weiterhin unterstützen werden.
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