Rittergutskirche Kleinliebenau.
Ein Kulturzentrum in der Aue
Seit Gründung des Kultur- und Pilgerverein
Kleinliebenau e.V. im Oktober 2005 arbeiten seine Mitglieder an zwei
großen Zielen: Der Sanierung der verfallenen Kirche und der
gleichzeitigen Wiederbelebung des Gebäudes als kulturelle und
geistliche Begegnungsstätte.
Die einzigartige Atmosphäre des Kirchenraumes dient
für Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen und
Gottesdienste als angemessener Rahmen. Mit interessanten Inhalten
gefüllt, soll die Kirche zu einem Kulturzentrum werden und sie
auch wieder zum Mittelpunkt einer dörflichen Gemeinschaft
werden lassen, an der viele Besucher Anteil nehmen.
Einen Überblick über alle
Veranstaltungen der vergangenen Jahre bieten Ihnen unsere
Kulturreports: Kulturreport
2008 | Kulturreport
2009 | Kulturreport 2010 |
Kulturreport 2011
Ein Konzert mit der eigens dafür gegründeten Capella
Via Regia zu Pfingsten 2006 bildete den Auftakt und weckte bei den
Initiatoren und einem begeisterten Publikum den Wunsch, in der
Rittergutskirche regelmäßig Veranstaltungen
durchzuführen.

Fotos: Siegfried Adaschkiewitz (1, 3), Michael
Strohmeyer (2)
Seitdem wurde die Angebotsvielfalt
und künstlerische Qualität der Veranstaltungen in
Kleinliebenau ständig erhöht. Im Jahr 2008 wurde
zwischen März und Dezember insgesamt mehr als 25 Mal in die
Rittergutskirche eingeladen. Die Palette reichte dabei von Konzerten
mit der Capella Via Regia über Auftritte des Leipziger
Gospelchores "Open Up Wide", einem furiosen Blueskonzert mit Thomas
Hanke und Jörg Schneider, Soloauftritten von Tobias
Morgenstern und dem Schauspieler Friedhelm Eberle, einem Vortrag von
amerikanischen Jakobspilgern bis hin zu den 1. Kleinliebenauer
Literaturtagen im Oktober. An kirchlichen Feiertagen wie Ostern,
Pfingsten und Heilig Abend finden in der Kirche auch Gottesdienste
statt. Weil sie direkt am ökumenischen Jakobspilgerweg liegt,
werden diese abwechselnd oder gemeinsam von einem evangelischen und
einem katholischen Geistlichen gestaltet.
Zusätzlich lädt der Verein seine Besucher jeweils
eine Stunde vor Beginn jeder Veranstaltung herzlich zu frischem Kaffee,
Plätzchen und Pilgerwein ein und bietet so Gelegenheit zum
Entspannen und Kommunizieren.

Fotos: Siegfried Adaschkiewitz
Als im Februar 2008 die Kirche mit
einer neuen Haube bekrönt wurde, hinterlegten Mitglieder des
Vereins nach alter Tradition eine Urkunde in der Turmkugel. Darin
formulierten sie noch einmal ihr Anliegen: "Möge es gelingen,
dass die Rittergutskirche durch die fortschreitende Sanierung und
Nutzung durch kulturelle und gottesdienstliche Veranstaltungen wieder
Identität stiftend im regionalen Bezug und darüber
hinaus als Pilgerherberge zur europäischen
Begegnungsstätte wird. Wir wünschen uns, ein
Gotteshaus für alle zu sein."